Rudisleben: Neues Fahrzeug für die Feuerwehr

Rudisleben.  Technik wird im Dezember in Dienst gestellt und hilft beim Bewältigen der vielen Einsätze

Jörg Dimitrovici, Maik Bornmann, René Schmidt und Markus Kromer (von links nach rechts) holten das neue Fahrzeug für Rudislebens Feuerwehr bei Rosenbauer in Luckenwalde ab.

Jörg Dimitrovici, Maik Bornmann, René Schmidt und Markus Kromer (von links nach rechts) holten das neue Fahrzeug für Rudislebens Feuerwehr bei Rosenbauer in Luckenwalde ab.

Foto: Feuerwehr Arnstadt

Hunderte Kilometer in strömendem Regen legte in dieser Woche das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwehr Rudisleben, kurz HLF 10 genannt, zurück. Von der eher ungemütlichen Fahrt vom Werk in Luckenwalde in die neue Heimat war am Freitag allerdings nichts mehr zu bemerken. Blitzblank gewienert stand das Fahrzeug in der Wache in Rudisleben, bereit für die erste Ausbildung der Kameraden, die es künftig nutzen werden.

„Bis ein Neufahrzeug in Dienst genommen werden kann, geht einige Zeit ins Land“, betont Wehrführer Maik Bornmann. Im Sommer vergangenen Jahres war der Fahrzeughersteller Rosenbauer mit einem Vorführfahrzeug zu Gast in Rudisleben. Es folgten viele Gespräche mit dem Stadtbrandmeister Jörg Dimitrovici. Denn fast immer, wenn Arnstadts Feuerwehr ausrückt, werden Rudislebens Kameraden als Unterstützung dazu geholt. „Daher achten wir darauf, dass unsere Fahrzeuge identisch aufgebaut sind. So muss kein Kamerad der jeweils anderen Wehr auf den Fahrzeugen etwas suchen“, erklärt Bornmann.

Im November 2019 waren die Rudislebener erstmals im Rosenbauer-Werk in Luckenwalde zu Gast, um zu besprechen, wie sie sich ihr HLF wünschen. In dieser Woche nun war es endlich soweit: Maik Bornmann und Markus Kromer aus Rudisleben, der Stadtbrandmeister und René Schmidt von der Feuerwehr Arnstadt ließen sich in Luckenwalde in die neue Fahrzeugtechnik einweisen und holten das neue Schätzchen schließlich ab.

„Bis Dezember laufen nun die Schulungen, dann wird das Fahrzeug in Dienst gestellt“, so Bornmann. Ein altes Fahrzeug wird dafür nicht ausrangiert: Rudisleben benötigte zusätzliche Technik, um die steigende Anzahl an Einsätzen bewältigen zu können. Die 424.000 Euro sind gut angelegtes Geld, findet Stadtbrandmeister Jörg Dimitrovici. Das Land übernimmt 90.000 Euro, der Kreis schießt 40.000 Euro zu. Die Restsumme schultert die Stadt.