Schönes Leben ohne Suchtmittel

Ilmenau  Sommerfest im Wohnheim „Sturmheide“

Das „Sketch-Theater“ sorgte für gute Laune und viele Lacher beim Sommerfest.

Das „Sketch-Theater“ sorgte für gute Laune und viele Lacher beim Sommerfest.

Foto: Dagmar Mettler-Taubmann

Zum 21. Mal fand im Sozialtherapeutischen Centrum „Sturmheide“ das eigens für und mit den Bewohnern gestaltete Sommerfest statt. Mit viel Enthusiasmus und Engagement wurde es trotz der hohen Temperaturen zu einem wahren Erfolg für die Bewohner und Gäste, teilte Mitarbeiterin Dagmar Mettler-Taubmann mit.

Überzeugend habe die Musikgruppe der Einrichtung mit der Liedzeile „Wann wird es endlich wieder Sommer?“ die Stimmung zusätzlich angeheizt. Ein Bewohner, der seit einem Jahr im Wohnheim lebt und die angebotene Therapie wahrnimmt, stellte sein gesangliches Können mit einem Solo unter Beweis.

Auch das „Sketch-Theater“, eine durch Mitarbeiter angeleitete Theatergruppe, sorgte mit seiner Aufführung für gute Laune, viele Lacher und so manches Augenzwinkern.

Musikgruppe und Sketchtheater erhielten viel Applaus und Bewunderung.

Durch die Geschäftsleitung der Kontext Ilmenau gGmbH, vertreten durch Eva-Elsner-Fritsche und Anne Sacher, die die Firma seit vielen Jahren mit Engagement betreiben, wurden an jene Bewohner des Wohnheimes, die seit mehr als einem Jahr abstinent geblieben sind, die Ehrennadeln des Unternehmens verliehen, berichtete Dagmar Mettler-Taubmann.

Die Geschäftsleitung des Unternehmens machte nochmals deutlich, wie wichtig ihnen die erfolgreiche Fortführung der Therapie in den inzwischen acht Kontext-Häusern ist, auch vor dem Hintergrund der Veränderungen, die das neue Bundesteilhabegesetz ab dem Jahr 2020 mit sich bringen werde.

Eine silberne Ehrennadel konnte ebenso die Mitarbeiterin Frau Kluge entgegen nehmen, die sie sich diese mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement verdient hatte.

Unterschiedlichste Speisen und Getränke, selbst zubereitet von Bewohnern und Mitarbeitern, und schmackhafte Grillsachen, direkt vom Rost, rundeten den schönen Tag ab.

Für alle Beteiligten war es ein Stück „Normalität“ im therapeutischen Alltag, der allen in guter Erinnerung bleiben wird. Für die suchtkranken Menschen in diesem Haus war dieses Fest der Beweis, dass es auch ohne Suchtmittel ein wunderschönes Leben geben kann, sagte Dagmar Mettler-Taubmann.