Arnstädterin bei „Zwischen Tüll und Tränen“: Über nervöse Bräute und erfüllte Träume

Arnstadt.  Die Arnstädter Hochzeitsausstatterin Christin Greiner von „Shine Bride“ ist am Freitag bei „Zwischen Tüll und Tränen“ zu sehen.

Christin Greiner macht seit einem Jahr in Arnstadt Bräute glücklich.

Christin Greiner macht seit einem Jahr in Arnstadt Bräute glücklich.

Foto: Britt Mandler

Mit einem freundlichen Lächeln empfängt Christin Greiner Kunden in ihrem Lädchen Unterm Markt 5. Wer über die Schwelle tritt, ist meist ordentlich nervös. Denn „Shine Bride“ ist kein normaler Laden. Hier werden Bräute ausstaffiert für den schönsten Tag in ihrem Leben.

Ein knappes Jahr ist es her, dass sich die 32-jährige Erfurterin mit ihrem Brautmodenladen selbstständig machte. Arnstadt wählte die gelernte Kauffrau für Telemarketing bewusst – denn im nördlichen Ilm-Kreis gibt es bis zu diesem Zeitpunkt keine Hochzeitsausstatter, dafür aber viele Eheschließungen.

Serie „Zwischen Tüll und Tränen“ wurde auf Brautmoden-Geschäft aufmerksam

Ihr Gespür trog Christin Greiner nicht. Über Kundenmangel kann sie seit ihrer Geschäftseröffnung nicht klagen. „Für mich sind es immer besondere Momente, wenn Bräute Kleider anprobieren und dabei ihren Traum finden“, sagt die Erfurterin.

Auf ihre Passion wurde auch die Mediengruppe RTL aufmerksam. In deren Auftrag wird die Fernsehserie „Zwischen Tüll und Tränen“ produziert, die derzeit montags bis freitags um 17 Uhr auf Vox ausgestrahlt wird.

Das Kamerateam begleitet dabei bundesweit Bräute auf der Suche nach dem perfekten Kleid.

Zukünftige Braut brachte ihren Verlobten mit

Im Herbst fand ein erster Dreh in Arnstadt statt. Katharina (32) brachte ihren Alex, mit dem sie seit neun Jahren liiert ist, mit zu „Shine Bride“. Wichtige Entscheidungen trifft das Paar seit Jahren gemeinsam – dazu gehört für sie auch die Wahl des Hochzeitskleides. Doch wie wird sich Katharina, die weder Prinzessinnenkleider noch Glitzer mag, entscheiden?

„Ganz anders, als wir alle dachten“, sagt Christin Greiner lachend. Mehr verrät sie aber natürlich noch nicht. Schließlich soll die Spannung bis zur Sendung aufrecht erhalten bleiben.

Premierenauftritt wird am Valentinstag ausgestrahlt

Die Folge, in der sie ihren Premierenauftritt hat, wird passenderweise am Valentinstag, dem 14. Februar, ausgestrahlt.

Gedreht wird für die Dokuserie in den unterschiedlichsten Brautmodengeschäften – Discounter, in denen es Kleider für das kleine Geld gibt, sind ebenso dabei wie Nobel-Boutiquen und Nischen-Läden.

Bräute machen es den Ausstattern nicht immer einfach

Die Bräute indes unterscheiden sich kaum voneinander: Sie sind verliebt bis über beide Ohren und kommen zur Anprobe meist mit nur vagen Vorstellungen, dafür aber einer ganzen Entourage an Beratern von Mutti über Schwiegermutti bis hin zu den Brautjungfern.

Das macht es auch für die Brautausstatter nicht immer einfach. Fingerspitzengefühl und Menschenkenntnis ist gefragt. Und ein geübter Blick dafür, wie man die Schokoladenseite einer Ehefrau in spe so richtig zur Geltung bringen kann. Denn nicht jeder Braut steht jedes Kleid. Das richtige Kleid aber kann eine Braut und ihren Gatten überglücklich machen.

„Für mich hat sich ein Traum erfüllt“, verrät Christin Greiner. Erst kurz vor Weihnachten sagte sie selber „Ja“ – in einer ganz schlichten, heimlichen Zeremonie. Im Sommer findet dann eine große Hochzeit mit freier Trauung statt. Und einem wunderschönen Brautkleid. An Auswahl mangelt es Christin ja seit einem Jahr nicht mehr. Doch bis die endgültige Entscheidung gefallen ist, ist auch ihr ständiger Begleiter ein gewisses, wohliges Lampenfieber.

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„Zwischen Tüll und Tränen“ wird am Freitag, dem 14. Februar, ab 17 Uhr auf Vox ausgestrahlt.

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