Unglückliche Niederlage

Ilmenau  Schach-Thüringenliga: Ilmenauer SV - Schott Jena 3:5.

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In der dritten Runde der Schach-Thüringenliga verlor der Ilmenauer SV eher unglücklich 3:5 gegen Schott Jena und rutschte in der Tabelle auf Platz sieben ab.

Während die Ilmenauer erneut drei Ausfälle kompensieren mussten, waren die Gäste in Bestbesetzung angereist. Fares Abuawad und Haakon Frank mühten sich, mussten die Erfahrung ihrer Gegner anerkennen, sodass es bereits nach zweieinhalb Stunden 0:2 für Jena stand. Patrick Rempel „zerrte“ an Brett 4 mit Weiß den König von Babrikowski durch eine grandiose Kombination auf die vierte Reihe und gewann anschließend in vier Zügen. An Brett 5 spielte Aleksey Sukaylo mit Schwarz sich gegen das Londoner System von Brömel remis, genau wie Albrecht Töpfer an Brett 3 mit Schwarz gegen August.

Dominik Träger wurde an Brett 8 mit Weiß nach gutem Beginn von seinem Kontrahenten Lembcke überspielt. Bei einem Zwischenstand von 2:4 nach dreieinhalb Stunden halfen Ilmenau nur noch zwei volle Zähler. Kristoffer Falk an Brett 2 konnte mit Weiß gegen Darr durch stetiges druckvolles Spiel einen Materialgewinn erzielen und siegte.

Nun lag es an Sebastian Zehnter an Brett 1 mit Schwarz gegen Kölsch den fehlenden Punkt zum 4:4 zu holen. Doch er agierte in entscheidenden Phasen unglücklich. So konnte er im Mittelspiel in einem Abspiel der englischen Partie mit einem Igel-Aufbau einen leichten Stellungsvorteil erzielen, landete in Zeitnotphase durch eine zögerliche Spielweise nach zwei Fehlentscheidungen am Brett aber in einem verlorenen Endspiel, in dem er die beiden entfernten Freibauern im Verbund nicht stoppen konnte.

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