Wohnungen in neuen Stadtvillen sind fast alle bereits vermietet

Ilmenau  Wohnungsbaugenossenschaft Ilmenau lädt zur Besichtigung ein. Einzug der Mieter beginnt im September

Zu den künftigen Mietern gehören Valentin und Valentina Nakov aus Ilmenau. Sie haben sich für die 60 Quadratmeter schon vor einem Jahr entschieden. Die Einrichtung des Zimmers ist von der Wohnungsbaugenossenschaft als Muster gedacht.

Zu den künftigen Mietern gehören Valentin und Valentina Nakov aus Ilmenau. Sie haben sich für die 60 Quadratmeter schon vor einem Jahr entschieden. Die Einrichtung des Zimmers ist von der Wohnungsbaugenossenschaft als Muster gedacht.

Foto: Hans-Peter Stadermann

Die Wohnungsbaugenossenschaft Ilmenau (WBG) hatte am Freitagnachmittag zur Besichtigung ihrer noch im Bau befindlichen drei Villen am Ilmufer eingeladen. Es kamen zahlreiche Neugierige und einige künftige Mieter der insgesamt 25 Wohnungen. Am 1. September werden die ersten Mieter einziehen, bis nach und nach auch im Oktober dann die dritte Villa bezogen ist, sagte Vorstand Peter Sattler. Vier Wohnungen seien insgesamt noch frei, hieß es am Freitag, darunter auch eine Vierraum-Penthouse-Wohnung mit Dachterrasse.

Die WBG hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem Jahresüberschuss von 654.698 Euro abgeschlossen. Die Vertreterversammlung stimmte Ende Juni dafür, dass den knapp 4000 Mitgliedern ein Gewinnanteil von 2,5 Prozent als Dividende ausgezahlt wird. Man verfüge über stabile Erträge, der Umsatz lag laut Genossenschaft bei 16,4 Millionen Euro, der Leerstand beträgt 3,9 Prozent, die Mieten liegen im Durchschnitt bei 4,80 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Das trifft auf die neuen Mieter in den drei Stadtvillen nicht zu, hier beträgt der Mietpreis elf Euro warm pro Quadratmeter Wohnfläche. Zu den neuen Mietern gehören auch Valentin und Valentina Nakov aus Ilmenau. Sie haben sich für die 60 Quadratmeter bereits vor einem Jahr entschieden.

Autostellplätze unter Carports

Investiert hat die Wohnungsbaugenossenschaft im vorigen Jahr 9,8 Millionen Euro, davon vier Millionen in den Neubau der drei Stadtvillen Am Ilmufer. Gegenüber entstehen weitere Villen durch einen privaten Investor, der die Wohnungen verkauft. Von diesem habe die WBG auch das Grundstück erworben, sagte Sattler. Bis zum Einzug sollen auch die Außenanlagen fertig sein. Zu den Villen gehört dann eine Carportanlage für die Pkw-Stellplätze, und auch der Eingangsvorbau wird noch angebracht.

Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen der WBG betrafen im vorigen Jahr Haustechnik, Fassade, Balkone, Hauseingänge, aber auch den Einbau von Aufzügen und die Gestaltung des Wohnumfelds, worauf die Mieter großen Wert legen würden.

Am Stollen 18 bis 23 wird das Gebäude für vier Millionen Euro umgebaut und komplexsaniert. Danach wird es eine Tiefgarage geben, die Wege sind barrierefrei. Mit der Entkernung des Hauses soll noch in diesem Jahr begonnen werden.

Die Wohnungsbaugenossenschaft hat auch das Grundstück des ehemaligen Edeka-Getränkemarktes im Wohngebiet Am Stollen erworben, hier soll mit dem „Schortehof“ ab 2020 für sieben Millionen Euro ein Mix aus 25 Wohnungen und Begegnung entstehen.

Ab 2022 möchte die WBG mit der Stadt und der Universität das Grundstück Fischerhütte in der Langewiesener Straße als Wohnstandort entwickeln.

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