Zwei neue Gesichter im Forstamt Willrode

Willrode.  Thomas Kallenbach und Christoph Gerecke engagieren sich im Naturschutz und gegen Trockenschäden

Thomas Kallenbach (links) und Christoph Gehrecke mit Schweißhund „Luchs“ unterstützen als neue Gesichter das Forstamt Erfurt-Willrode ab sofort im Bereich Naturschutz und bei der Sanierung von Borkenkäfer- und Trockenschäden.

Thomas Kallenbach (links) und Christoph Gehrecke mit Schweißhund „Luchs“ unterstützen als neue Gesichter das Forstamt Erfurt-Willrode ab sofort im Bereich Naturschutz und bei der Sanierung von Borkenkäfer- und Trockenschäden.

Foto: ThüringenForst

Zwei neue Mitarbeiter haben im November im Forstamt Willrode ihren Dienst aufgenommen. Sie werden das Team im Bereich Naturschutz und beim Kampf gegen Trockenschäden unterstützen. Thomas Kallenbach ist ab sofort der erste Ansprechpartner für Naturschutzthemen und koordiniert die Naturschutzdienstleistungen mit ehrenamtlichen und amtlichen Partnern. Er hat diese Aufgaben von Stephan Fabig übernommen, der vor wenigen Wochen in den Ruhestand getreten ist. Der studierte Forstingenieur Kallenbach war bisher in der Zentrale von Thüringen-Forst eingesetzt und freut sich auf die Herausforderungen in der Praxis. Neben seinem Schwerpunkt im Forstamtsbüro wird er die Revierförster überall dort unterstützen, „wo gerade die Luft brennt“, erklärt Forstamtsleiter Chris Freise.

Genau dort wird auch ab sofort Christoph Gehrecke eingesetzt, der als so genannter Forstschutzkoordinator bei der Sanierung von Borkenkäfer- und Trockenschäden hilft, die immer noch den Arbeitsalltag im Forstamt bestimmen.

Wie seine Vorgängerin Heidi Pfeifer, die zur Bundesforstverwaltung gewechselt ist, unterstützt Gehrecke die Revierförster in den Schadensschwerpunkten zwischen Kranichfeld, Hohenfelden, Dienstedt und Osthausen sowie auf der Fahner Höhe. Hier sind besonders viele Trocken- und Borkenkäferschäden aufgetreten.

Ermöglicht wird dieser Einsatz durch das Maßnahmenpaket der Thüringer Landesregierung. Christoph Gehrecke hat sein Studium gerade abgeschlossen, bringt aber schon langjährige Erfahrung in der Forstwirtschaft mit. Nach seiner Ausbildung zum Forstwirt arbeitete er als Forstmaschinenführer und qualifizierte sich zum Berufsjäger weiter. In dieser Position war er auch im Auerhuhnprojekt von Thüringen-Forst tätig, verrät Forstamtsleiter Chris Freise. Das Projekt läuft bereits seit mehreren Jahren und zielt darauf ab, die vom Aussterben bedrohten Auerhühner und Auerhähne im Thüringer Wald wieder heimisch zu machen.