60 Arbeitsplätze entstehen bis 2022 in Artern

Artern  Hersteller für Tiefkühlpizzen schafft zweiten Produktionsstandort an der Kachstedter Straße

Der Umbau der Werkhalle in Artern solle schnellstmöglich beginnen.

Der Umbau der Werkhalle in Artern solle schnellstmöglich beginnen.

Foto: Patrick Weisheit

Artern. Der Rückzug des Tiefkühl-Backwarenherstellers Aryzta aus dem Gewerbegebiet an der Kachstedter Straße sorgte 2019 für Aufsehen. Rund 25 Arbeitsplätze fielen weg. Im Herbst 2020 wurde bekannt, dass die Stadt mit einem neuen Investor verhandelt. Nun ist alles in trockenen Tüchern.

Das bestätigt die Presseabteilung der Franco Fresco GmbH & Co. KG aus Geretsried, einem Hersteller von Tiefkühlpizzen unter der Marke Gustavo Gusto, auf Nachfrage dieser Zeitung. Die entsprechende notarielle Beglaubigung sei Ende 2020 erfolgt.

Der Umbau der Werkhalle in Artern solle schnellstmöglich beginnen. „Der Bauantrag ist eingereicht und voraussichtlich können wir Anfang des zweiten Quartals starten. Die bestehende Halle bleibt vollständig bestehen und wird genutzt“, sagt die Pressesprecherin. Zudem werde angebaut auf fast das zweifache der bestehenden Fläche. Zudem wolle sich das Unternehmen Flächen für einen weiteren Ausbau sichern.

Geplanter Start für die Produktion ist das erste Quartal 2022 und das mit voraussichtlich allen Gustavo-Gusto-Pizzasorten. Dafür sollen am ersten Zweigstandort des bayrischen Unternehmens rund 60 Arbeitsplätze entstehen. „Davon sind bislang noch fast alle Stellen unbesetzt. Welche Fachkräfte wir dann suchen, werden wir mit ausreichendem Vorlauf über entsprechende Stellenausschreibungen bekannt gegeben“, sagt die Sprecherin. Es bestehe auch die Möglichkeit, Mitarbeiter von Aryzta zu übernehmen. Vereinbarungen mit Aryzta zur Übernahme von Personal gebe es bisher aber noch nicht.