Neujahrsempfang

Bürgermeister von Artern versprüht Optimismus

Artern.  Zum Neujahrsempfang kündigt Torsten Blümel weitere Neuerungen in Artern an.

Anlässlich des Neujahrsempfanges in Artern sprach Bürgermeister Torsten Blümel (Linke, am Pult) über die aktuelle Lage der Stadt. An seiner Seite waren dabei die Salzprinzessin Celina (hinten) und die jungen Leute vom Schalmeienorchester.

Anlässlich des Neujahrsempfanges in Artern sprach Bürgermeister Torsten Blümel (Linke, am Pult) über die aktuelle Lage der Stadt. An seiner Seite waren dabei die Salzprinzessin Celina (hinten) und die jungen Leute vom Schalmeienorchester.

Foto: Patrick Weisheit

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Kurzweiligkeit hatte sich der Bürgermeister an diesem Abend auf die Fahnen geschrieben – und er hielt Wort. Seine Rede anlässlich des Neujahrsempfanges am Freitag konzentrierte sich nur auf die wesentlichen Punkte. Umrahmt wurde die Rede von Musik des Arterner Schalmeinenorchesters, zu dessen Gunsten in diesem Jahr die Besucher des Empfangs zum Spenden aufgerufen waren.

„Begrüße das neue Jahr vertrauensvoll und ohne Vorurteile, dann hast du es schon halb zum Freunde gewonnen.“ Auf diesem Zitat von Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis, baute der Arterner Rathauschef Torsten Blümel (Linke) seine Ansprache auf. Er betonte, dass Artern eine würdevolle Historie habe, auf der man die Zukunft aufbauen könne. Ein gesunder Schuss Optimismus schade dabei nicht.

Zudem bedankte sich Blümel bei allen, die sich im vergangenen Jahr 2019 um Artern bemüht und dazu beigetragen haben, dass sich die Salinestadt weiterentwickelt. Beispielhaft hob er die Initiative Thinka heraus, deren Mitarbeiterinnen zusammen mit zwei Künstlern und vielen Kindern, die freiwillig mitmachten, den zentralen Parkplatz „Park und Parken“ optisch verschönert haben. Außerdem lobte er ausdrücklich die Arterner Geschäftsleute, die 2019 erstmals einen Heimat-Tag organisiert hatten, um Kunden zum Einkaufen wieder in örtliche Geschäfte zu locken. Niemand wolle, dass die Geschäfte verschwänden und die Innenstadt aussterbe. Deshalb dankte er allen Arternern, die die einheimischen Geschäftsleute mit ihren Einkäufen unterstützen.

Auch dankte Blümel den Mitarbeitern seiner Verwaltung sowie den ehrenamtlich tätigen Ortschaftsbürgermeistern und Mitgliedern des Stadtrates sowie der Ortschaftsräte. Hierbei sagte der Bürgermeister erneut, dass es hier und da in der Zusammenarbeit noch etwas hakt. Schließlich seien im Jahr 2019 mehrere Verwaltungen zusammengeschlossen worden und im Mai wurden ein neuer Stadtrat, neue Ortschaftsräte und zudem ein neuer Bürgermeister gewählt.

Wichtig sei es, sich nicht unterkriegen zu lassen. Der Neubau der Mehrzweckhalle am Königstuhl und der Umbau der ehemaligen Borlachschule an der Straße der Jugend jeweils durch den Kyffhäuserkreis seien zwei wichtige Projekte, von denen Artern und die Region profitieren würden. „Wir wollen uns aber nicht nur auf Geschenken ausruhen und weiter selbst für Artern anpacken“, betonte Blümel. Der Blick in die Stadtkasse treibe ihm zwar nicht die Tränen in die Augen, Jubelstürme verursache dieser aber auch nicht. Neue Hoffnung gebe ihm der von der rot-rot-grünen Landesregierung Thüringens angekündigte Gesetzentwurf zur kommunalen Investitionsoffensive. Bei einer Verabschiedung würde Artern in diesem Jahr noch einmal 295.000 Euro vom Land erhalten.

Neues Konzept für Brunnenfest

Mit Blick auf die Ortschaften sagte Blümel, dass in Voigtstedt der Kindergarten umgebaut, in Heygendorf das Turnhallendach saniert und in Schönfeld das Dorfgemeinschaftshaus saniert werden solle. Auch wolle er 2020 mit den Ausschreibungen für die Renovierung des Rathauses beginnen und abhängig von Fördermitteln schnellstmöglich den Straßenausbau in der Innenstadt fortsetzen. Zudem versprach Blümel, die Attraktivität des Soleschwimmbades deutlich zu steigern und die Eröffnung des Brunnenfestes nach dem desaströs geringen Zuspruch 2019 neu zu gestalten. „Die Freilichtbühne wird dann voll sein“, kündigte er an.

Schließlich konnte Blümel freudig verkünden, dass bei der Spendenaktion zugunsten des Arterner Schalmeinorchesters an diesem Abend 1691 Euro gespendet wurden.

Auch Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD) ergriff das Wort und betonte, dass es sich lohne, sich auf die jüngsten Erfolge in Artern und dem Kyffhäuserkreis zu blicken und darauf stolz zu sein.

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