Chillen auf dem Schulplatz

Roßleben.  Auf dem umgestalteten Schulplatz in Roßleben lässt sich nun angenehm verweilen.

Freigabe umgebauter Schulplatz in Roßleben.

Freigabe umgebauter Schulplatz in Roßleben.

Foto: Wilhelm Slodczyk

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Es ist vollbracht. Wo in Roßleben noch vor einem Jahr der vergammelte „Hirsch“ stand, kann man jetzt unter einer Pergola auf Bänken sitzen, zum Rathaus blickend ganz gemütlich plaudern und sich an Büschen, Bäumen und Wiesengrün erfreuen.

Der im Auftrag der Stadt Roßleben-Wiehe in den vergangenen Wochen und Monaten für gut eine Viertelmillion Euro umgebaute Schulplatz im Herzen Roßlebens wurde gestern offiziell freigegeben. „Damit ist uns eine Aufwertung des Stadtkerns gelungen“, erklärte Bürgermeister Steffen Sauerbier (SPD) anerkennend mit Blick über das komplett neu gestaltete Areal.

Für den Umbau der Fläche hatte die Stadt Roßleben die ehemalige Gaststätte „Zum Hirsch“ zurückgekauft. „Immer wieder haben wir versucht, Fördermittel für den Abriss zu bekommen“, erinnerte das Stadtoberhaupt in seiner kleinen Ansprache vor Stadträten sowie Vertretern der Stadtverwaltung, am Bau beteiligter Firmen und einiger Einwohner an die mühevollen Anläufe zum Umbau des Platzes, die immer wieder am fehlenden Geld der Stadt gescheitert waren, weil die Stadt die erforderlichen Eigenmittel nicht aufbringen konnte.

Für den gesamten Schulplatz hatte Roßleben vor gut zehn Jahren das Konzept Neue Mitte erarbeiten lassen. Anfang 2019 wurde der „Hirsch“ weggerissen. Mitte Juli begannen die Bauarbeiten. Pergola, Parkbänke, Drehstühle, Abfallbehälter mit integriertem Aschenbecher und Gehwege aus Naturstein (Granit) gehören zum Konzept sowie mehrere Pkw-Stellplätze an der Seite und große Bäume als Schattenspender.

„Die Beleuchtung wirft ein schönes Licht“, lobte Bauamtsleiter Klaus-Dieter Arnold. Die ersten Jugendlichen hätten sich bereits auf dem Areal getroffen. Dies sei auch euer Park, also passt auf, dass er so erhalten bleibt, habe er ihnen gesagt, erzählt Arnold gestern am Rande. Er hoffe, dass der Platz viele Leute einlädt und „diejenigen, die dann dort verweilen, ihn in einem ordentlichen Zustand wieder verlassen, damit er „so erhalten bleibt, wie wir ihn jetzt haben“, führt Bürgermeister Sauerbier aus.

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