Feuerwehr löscht brennenden Müll

Oberheldrungen.  Ein Brand in einem Müllauto in Oberheldrungen löst am Montagmorgen einen Feuerwehreinsatz aus. Gegen 8 Uhr gehen die Sirenen.

Ein Brand in einem Müllauto in Oberheldrungen löste am Montagmorgen einen Feuerwehreinsatz aus. Feuerwehrleute zogen den ausgekippten Müll auseinander und löschten das Feuer.

Ein Brand in einem Müllauto in Oberheldrungen löste am Montagmorgen einen Feuerwehreinsatz aus. Feuerwehrleute zogen den ausgekippten Müll auseinander und löschten das Feuer.

Foto: Wilhelm Slodczyk

Die Ladung eines Müllautos hat am Montagmorgen in Oberheldrungen Feuer gefangen. Der Fahrer bemerkte den Qualm, der aus dem Laderaum des Fahrzeugs kam. Um Schlimmeres zu verhindern, lenkte er das Fahrzeug geistesgegenwärtig auf einen Feldweg an der Trift und kippte den brennenden Müll aus.

„Um 8.06 Uhr ging die Alarmierung bei uns ein“, berichtet Sven Müller, stellvertretender Ortsbrandmeister in Oberheldrungen. Sieben Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr aus Oberheldrungen und vier Kameraden aus Heldrungen kamen zum Einsatz. „Nach knapp anderthalb Stunden hatten wir den Brand gelöscht“, erklärt Müller.

Asche immer vollständig erkalten lassen

Es war offenbar heiße Asche, die den Müll entzündet hatte, vermutet Stefan Wiech, Geschäftsführer der Remondis Kyffhäuser GmbH, die in der Region für die Hausmüllentsorgung zuständig ist. „Leider kommt es speziell in den Wintermonaten hin und wieder vor, dass Bürger ihre heiße Asche in ihre Mülltonne füllen.“

Welche Folgen diese Sorglosigkeit haben kann, wurde durch den Brand einmal mehr gezeigt. In der Asche können sich noch Glutreste verbergen, die man leicht übersieht. Bekommen diese Luft, kann sich daraus in Verbindung mit brennbaren Stoffen im Restmüll ein Schwelbrand oder Brand entwickeln. Besser ist es, die Asche vor dem Entsorgen in einem verschlossenen Metallgefäß vollständig erkalten zu lassen.

Durch das umsichtige Handeln des Fahrers und das schnelle Eingreifen der Feuerwehr wurde in Oberheldrungen größerer Schaden verhindert. Der nach dem Löscheinsatz zurückgebliebene Müll werde in Kürze von Remondis weggeräumt, versichert Stefan Wiech.

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