Funkelnder Start in die Adventszeit

Kyffhäuserkreis.  Unterhaltsame Programmpunkte für Groß und Klein und buntes Markttreiben auch in Bad Frankenhausen, Donndorf und Rottleben.

Adventsmarkt in Rottleben. Da kam natürlich auch der Weihnachtsmann.

Adventsmarkt in Rottleben. Da kam natürlich auch der Weihnachtsmann.

Foto: Ingolf Gläser

Lichterglanz, Musik, Glühweinduft, kreative Angebote und mittendrin der Weihnachtsmann. Am ersten Adventswochenende gab es in der Kyffhäuserregion mehrere Weihnachtsmärkte, beispielsweise in Bad Frankenhausen, Donndorf und Rottleben. Da wurde ein buntes und unterhaltsames Programm für alle Generationen geboten.

Wohl jedem fiel beim „Frankenhisser Weihnachtsmarkt“ auf dem Marktplatz vor dem Rathaus auf, dass hier neue Holzhütten stehen. Die Stadt kaufte 15 Stück, da erhält auch jeder der fünf Ortsteile eine. Auf der großen Bühne hatten Kindereinrichtungen, Chöre, Sänger, Posaunenchor und eine Band ihre Auftritte, die mit viel Applaus belohnt wurden. Für die Angebote in den Hütten sorgten Vereine und Händler. Weit mehr Interessenten hatten, wie vom Stadtmarketing zu hören war, nachgefragt.

Klein und fein, so präsentierte sich der Frankenhisser Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus. Rund um den Weihnachtsmarkt hatten auch Geschäfte ihre Türen geöffnet. Die Marktbesucher kamen nicht nur aus der Stadt. Programmpunkte waren zudem eine festliche Andacht in der Unterkirche und das traditionelle Benefizkonzert des Frankenhäuser Frauenchores und der „Musiküsschen“, das ist der Chor der Kurstadt-Grundschule.

Gut kommt in der Kurstadt auch an, dass es am Abend unterhaltsame und nicht weihnachtliche Musik gibt. Zum Weihnachtsmarkt 2020 sollen vier große Kerzen den Brunnen auf dem Markt zieren. Es gibt, wie zu hören war, bereits vier Sponsoren. Diesmal standen im leeren Brunnen und um den Weihnachtsbaum Märchenbilder, sie stammen aus der Zeit, in der der Gewerbeverein Veranstalter des Weihnachtsmarktes war. Seit einigen Jahren ist es die Stadt.

Die Kirche St. Peter und Paul in Donndorf ist schon seit vielen Jahren kein Gotteshaus mehr. Sie ist entweiht. In den 70er-Jahren wurde sie gesperrt, das Dach stürzte ein, es wurde provisorisch erneuert. Im geschmückten Gebäude fand der Weihnachtsmarkt statt. Es war der 17. Da gab es eine kleine Andacht mit Pfarrer Helfried Maas. „Viele Lichter im Advent – kommen sie auch bei den Menschen an?“, fragte er nachdenklich. André Morgenstern, stellvertretender Ortsbürgermeister, dankte allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung des Weihnachtsmarktes halfen. Es gab mehre Stände, Auftritte der Kinder, des Bottendorfer Kirchenchores, der Seniorentanzgruppe Donndorf sowie der Original Helderbachtal-Musikanten. Vor der Kirche war ein Streichelgehege mit Tieren für die Kinder aufgebaut.

Krankheitsbedingt war das Programm beim Adventsmarkt in Rottleben nicht so umfangreich wie geplant. Die Stimmung war dennoch bei Klein und Groß gut. Der Markt fand vor der St. Johannes-Kirche statt, ein schönes und passendes Ambiente. Und auch hier – wie überall – gab es an den Ständen allerlei mit viel Liebe zum Detail hergestellte kreative Dinge sowie Geschenkideen für das Fest der Feste. Auf dem Saal des angrenzenden Bürgerhauses hatte die Kyffhäuserland-Grundschule ihren Auftritt. Als es dunkel wurde, spielten die Kyffhäuserland-Musikanten vor der Kirche weihnachtliche Lieder.

Für den Weihnachtsmann war am ersten Adventswochenende schon ordentlich Stress angesagt, so viele Termine gab es. Doch der Bärtige ist erfahren und besonnen, kam in Rottleben pünktlich an und hatte zwei Helfer dabei, um die kleinen Geschenke zu verteilen. Und er kennt die Kinder, kann zu fast jedem etwas sagen. Ob Nachdenkliches oder zum Schmunzeln. Eine Rute gibt es beim Rottlebener Weihnachtsmann, in den Mantel schlüpft seit vielen Jahren Jürgen Müller, nicht.

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