Nach Restaurierung

Gagarin-Denkmal enthüllt

Artern.  Der Gedenkstein wurde von lokalen Handwerkern restauriert und am neuen Standort an der Kreuzung Sangerhäuser Straße/Ankerallee wieder aufgestellt.

Am Dienstagnachmittag wurde nach der Restaurierung das Juri-Gagarin-Denkmal in Artern aus dem Jahr 1961 an der Kreuzung Sangerhäuser Straße/Ankerallee wieder aufgestellt.

Am Dienstagnachmittag wurde nach der Restaurierung das Juri-Gagarin-Denkmal in Artern aus dem Jahr 1961 an der Kreuzung Sangerhäuser Straße/Ankerallee wieder aufgestellt.

Foto: Patrick Weisheit

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Der erste Mensch im Weltraum, Juri Gagarin, erhielt auch ein Denkmal in Artern. Nachdem der Erinnerungsstein im Frühjahr 2019 abgebaut und auf dem Bauhof zwischengelagert wurde, nahm sich der Heimatverein Aratora der kompletten Finanzierung dieses Kleindenkmals an und konnte dieses gestern Nachmittag an einem neuen Standort wieder enthüllen.

Nur knapp drei Monate nach seinem Weltraumflug wurde Gagarin am 15. Juli 1961, im Rahmen eines Bürgerfestes, ein pyramidales Denkmal gesetzt. Zugleich erhielt die damalige Sangerhäuser Straße die Neubenennung „Juri-Gagarin-Allee“, wie Andreas Schmölling, der Vorsitzende des Heimatvereins Aratora zur Einweihung erzählte. Er freue sich, dass das Denkmal nun, im Jahr des 85. Geburtstages von Gagarin wieder im neuem Glanz erstrahlen könne. Den Anstoß dazu habe die Arternerin Rosalinde Übensee gegeben. Der Steinmetzbetrieb von Marko Gödicke und Steffen Baumann von der Schmiede Fister übernahmen die handwerklichen Arbeiten. Der Denkmalskörper besteht aus Terrazzo und der krönende Sowjetstern nun aus Edelstahl.

Nach der Wiederherstellung des Luther-, Friedens- und Wappensteins sowie zweier „Provinzsteine“ ist der Juri-Gagarin-Stein bereits das sechste Kleindenkmal, dass seit 2015 vom Heimatverein Aratora saniert wurde. Als nächstes soll unter anderem das Gustav-Adolf-Denkmal restauriert werden.

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