Havarie an Fahrleitung legt Verkehr lahm

Kyffhäuserkreis.  Ein Fahrzeug hat die Fahrleitung der Bahn in Sömmerda abgerissen, wodurch es zu Zugausfällen zwischen Sömmerda und Erfurt kam.

Der gesperrte Bahnübergang in Sömmerda an der IPSA.

Der gesperrte Bahnübergang in Sömmerda an der IPSA.

Foto: Jens König

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Zu erheblichen Problemen kam es gestern (Mittwoch) im Zugverkehr zwischen Sömmerda und Erfurt, wovon auch Bahnfahrer und Pendler aus Artern und Heldrungen betroffen waren. Ein Bagger oder Kran, so vermutet es Matthias Neumann, der Pressesprecher von Abellio Rail Mitteldeutschland, muss beim Überfahren eines Bahnübergangs in Sömmerda die Fahrleitung abgerissen haben. „Wir können von Sangerhausen bis Sömmerda heranfahren, aber nicht weiter“, beschrieb er auf Anfrage unserer Zeitung die Situation am Nachmittag. Zudem habe es sich als schwierig erwiesen, kurzfristig Ersatzlösungen anzubieten, einen Busnotverkehr einzurichten. Das klappte erst am späteren Nachmittag besser. „Wir fahren jetzt mit zwei Bussen und Taxis“, erklärte er gegen 16.30 Uhr. Die Havariemeldung sei 12.53 Uhr eingegangen. Neumann sprach von einem immensen Schaden, um den sich die DB Netz kümmern müsse, und von Zugausfällen wahrscheinlich bis mindestens in die Abendstunden hinein.

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