Hoffnung stirbt zuletzt für "Dark im Park" in Artern

Artern.  Thomas Wüst ist Mitorganisator des Festivals „Dark im Park“ und hofft, dass es wie geplant im Juni stattfinden kann.

Der Erfurter Thomas Wüst hat mit „Dark im Park“ eine neue Veranstaltung nach Artern gebracht.

Der Erfurter Thomas Wüst hat mit „Dark im Park“ eine neue Veranstaltung nach Artern gebracht.

Foto: Patrick Weisheit / Archiv

Ende Juni soll die zweite Auflage des Festivals „Dark im Park“ im Salinepark stattfinden. Noch möchte Thomas Wüst, der das Festival zusammen mit Christian Lustig organisiert, aber nicht absagen. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog.

Auf welchem Stand sind die Festivalplanungen derzeit?

Ich weiß selbst nicht, wohin die Reise gehen wird. Aber es ist ja noch Zeit und vielleicht sind bis dahin ja Veranstaltungen mit bis zu 1000 Teilnehmern wieder erlaubt. Da ich mit rund 600 Leuten rechne, könnte das dann passen. Deswegen will ich jetzt auch noch nicht absagen.

Gäbe es dann Änderungen aufgrund der Corona-Krise, wenn das Festival stattfindet?

Es wäre so groß wie geplant mit dem Angebot zum Zelten für die Besucher und auch den angekündigten Bands. Lediglich im Rahmenprogramm könnte es kleinere Änderungen geben. Bislang gab es auch noch keinerlei Anfragen auf Kartenrücknahme.

Unter welchen Umständen würden Sie dennoch absagen?

Wenn das Ordnungsamt die Veranstaltung untersagt, beuge ich mich dem natürlich. Auch die Bands würden dann wie geplant eben 2021 auftreten. Da das Wave-Gothic-Treffen in Leipzig bereits abgesagt wurde, suchen sich die Leute wohl auch Ausweichmöglichkeiten und da passt unser Angebot für die schwarze Szene ja. Wir haben selbst während des Lockdowns noch einige Karten verkauft.