Lärmschutzwand und kein Ende in Heldrungen

Die Lärmschutzwand war als „grüne“ Trennung zwischen den Siedlungsbewohnern und dem Industriebetrieb errichtet worden.

Die Lärmschutzwand war als „grüne“ Trennung zwischen den Siedlungsbewohnern und dem Industriebetrieb errichtet worden.

Foto: Wilhelm Slodczyk

Heldrungen.  Anwohner der Straße Am See in Heldrungen wünschen sich „fairen Umgang“

Nachdem aus dem ursprünglichen Lärmschutzwall zwischen der Siedlung Am See in Heldrungen und dem benachbarten Industriebetrieb eine „Lärmschutzwand“ wurde, meldeten sich auf der jüngsten Stadtratssitzung der Stadt An der Schmücke zu Wochenbeginn in Oldisleben wieder die Anwohner zu Wort. Die sollen an den Kosten für die Errichtung der Lärmschutzwand beteiligt werden und äußerten den Wunsch an die Stadt nach einem „fairen Umgang“.

Die Lärmschutzwand war als „grüne“ Trennung der Siedlung zum Gewerbegebiet errichtet worden, allerdings mit immer weiter explodierenden Kosten, die inzwischen bei weit über einer halben Million Euro liegen. Dabei ist sind die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen, denn die Bepflanzung steht noch aus. Die Anwohnerin riet jedoch davon ab, weiteres Geld in die Lärmschutzwand zu stecken, da diese sich im Sommer stark erhitze und zudem mit einem Pflanzsubstrat ausgestattet sei, das kein Wasser halte und „sogar jedes Unkraut vertrocknen“ lasse.

Es sei immer noch nicht abschließend geklärt, wer die Kosten für den Wandbau zu tragen habe, die sie gern „auf viele Schultern“ verteilen würde, erklärte Bürgermeisterin Silvana Schäffer (CDU). kf