Stich-Wort: Ab nach drinnen

Patrick Weisheit gärtnert nun im Keller

Patrick Weisheit.

Patrick Weisheit.

Foto: Wilhelm Slodczyk

Der Blick nach draußen zeigt mittlerweile unmissverständlich, dass wir im Herbst angekommen sind. Das bedeutet auch, dass meine diesjährige Saison im urbanen Gärtnern vorbei ist. Die Snackgurkenpflanzen haben bereits vor Wochen den Geist aufgeben, nachdem sie allerdings auch ordentlich Früchte getragen haben.

Und jetzt habe ich auch die Tomatenpflanzen entsorgt, die, nachdem sie die allerletzten Früchte noch zur Reife gebracht haben, nun auch vor den niedrigen Temperaturen kapitulieren. Nun, der Tomaten-Gurken-Salat muss in den kommenden Monaten also doch wieder aus gekauften Früchten aus dem Supermarkt entstehen. Der wird trotzdem noch schmecken, aber die Prise Stolz auf die selbst gezogenen Früchte fehlt dann trotzdem.

Sei es drum, im kommenden Frühjahr geht es wieder von vorn los. Und immerhin gibt es ja die paar Pflanzen, die zum Überwintern in den Keller verfrachtet werden müssen und nach denen man auch regelmäßig schauen sollte, damit diese auch im kommenden Jahr wieder blühen beziehungsweise Früchte tragen.

Denn schließlich schmecken selbstgezogene Aronia-Beeren und Himbeeren im Müsli zum Frühstück auch noch mal besser. Und vielleicht ringt sich ja auch die Stachelbeere, die draußen bleiben wird, durch und trägt dann Früchte.