Stich-Wort: Herbstferien vor der Haustür

Kerstin Fischer wünscht Schulkindern und Eltern eine gute Zeit

Kerstin Fischer

Kerstin Fischer

Foto: Wilhelm Slodczyk

Herbstferien. Das klingt nach draußen spielen und Drachen steigen lassen. Sich mit Freunden treffen. Bunte Blätter sammeln. Vielleicht auch fernsehen oder mal in den Computer schauen – aber nicht übertreiben!

Wonach es in diesem Jahr jedenfalls nicht klingt, ist verreisen. Oder höchstens zu den Großeltern ins Nachbardorf oder ein paar Straßenecken weiter, was natürlich großartig ist.

Vielleicht macht man sich als Erwachsener auch zu viele Gedanken. Wir waren früher schon glücklich, wenn wir ausschlafen konnten und nicht jeden Nachmittag Schulaufgaben anlagen. Immerhin haben die Corona-Einschränkungen auch eine positive Seite: Anders als im Sommer sind die Schulfreunde diesmal zu Hause. Und manche Eltern teilen sich in die Betreuung der lieben Kleinen, da ist auch kein Tag wie der andere.

Die Freizeitzentren im Kreis sind ebenfalls auf Ferienkinder eingestellt und haben dafür auch schon einiges vorbereitet: Tagesfahrten zum Beispiel, Herbstgestecke basteln, Kegelturnier oder einen Gruseltag. Meist ist wegen der Hygienebestimmungen eine vorherige Anmeldung nötig. Und die Förster haben zum Eichelsammeln in den Herbstferien aufgerufen – abzugeben im Forstamt. 1,50 Euro gibts pro Kilo – wenn das keine Motivation ist. Schöne Ferien!