Zwei Gebäude aus Artern werden versteigert

Artern.  Unter den Hammer kommen ein Ladenhüter aus der Harzstraße und ein Bahngebäude.

Das Wohn-/Geschäftshaus an der Harzstraße 11 in Artern soll nun durch die Sächsische Grundstücksauktionen AG versteigert werden.

Das Wohn-/Geschäftshaus an der Harzstraße 11 in Artern soll nun durch die Sächsische Grundstücksauktionen AG versteigert werden.

Foto: Patrick Weisheit

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Am 28. Februar kommen bei einer Auktion der der Sächsischen Grundstücksauktionen AG in Leipzig auch wieder zwei Immobilien aus Artern unter den Hammer. Dabei wird eine Immobilie aufgerufen, die getrost schon als Ladenhüter bezeichnet werden kann, während das zweite Objekt neu im Portfolio auftaucht.

Zum einen geht es um die ehemalige Filiale eines Geldinstitutes an der Harzstraße 11. Mehrfach hatte das Auktionshaus Karhausen aus Berlin versucht, das Gebäude zu verkaufen. Nun versucht es der sächsische Wettbewerber. Das Mindestgebot für das Wohn-/Geschäftshaus liegt laut Katalog bei 10.000 Euro. Es gibt ein gepflastertes Grundstück mit Zufahrt, die als Zugang zum benachbarten Fitnessstudio dient. Die zugehörige Grundstücksgröße beträgt zirka 356 Quadratmeter wovon zirka 250 Quadratmeter als Wohn-beziehungsweise Nutzfläche ausgewiesen sind. Mangels Aufmaß ist diese Angabe geschätzt. Erbaut wurde das Haus vermutlich um 1900. Im Gebäude gibt es eine Gas-Etagenheizung und separate WC. Außerdem gibt es eine massive Kellertreppe sowie weitere alte Holztreppen. Die Holzfenster und -türen sind verschlissen. Auch sind die Putzfassaden schadhaft und es gibt alte, partiell undichte Dacheindeckungen. Auch sind Feuchtigkeitsschäden, Altmobiliar und Müllablagerungen vorhanden.

Die zweite Immobilie ist ein ehemaliges Bahnobjekt am Ostrand von Artern. Dieses wurde ab 7.000 Euro zur Auktion eingeliefert. Zum Objekt gehören unter anderem ein Lokschuppen, ein Verwaltungs- beziehungsweise Sozialgebäude sowie ein Meisterbüro samt Lager. Das Objekt befindet sich auf einem zirka 34.900 Quadratmeter großen Grundstück und ist direkt an den Bahngleisen gelegen.

Die Gebäude sind ruinös und abrissreif, das Grundstück ist wild bewachsen. Es existiert keine direkte Anbindung an die öffentliche Straße, das Geh- und Fahrtrecht ist privatrechtlich gesichert.

Im Flächennutzungsplan ist das Objekt als Bahnanlage ausgewiesen. Es existiert ein Planungsentwurf für einen Solarpark mit etwa 7700 Modulen.

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