Bad Tennstedt: Skulptur soll Botschafterin für Künstler-Symposium 2023 sein

Sabine Spitzer
Awo-Regionalverbandschef Frank Albrecht mit Künstlerin Stella Dutz und VG-Chef Thomas Frey auf dem Bauhof in Bad Tennstedt, wo die Figur derzeit gefertigt wird.

Awo-Regionalverbandschef Frank Albrecht mit Künstlerin Stella Dutz und VG-Chef Thomas Frey auf dem Bauhof in Bad Tennstedt, wo die Figur derzeit gefertigt wird.

Foto: Sabine Spitzer

Bad Tennstedt.  Der Awo-Regionalverband sucht einen Ausrichterort für das Künstler-Symposium 2023. Dieser erhält eine Skulptur, die Botschafterin für das Ereignis sein soll.

Die Künstlerin Stella Dutz aus Leipzig fertigt derzeit in Bad Tennstedt eine Skulptur aus Cottaer Sandstein an. Diese soll Botschafterin sein für das nächste Künstler-Symposium des Regionalverbands Mitte-West-Thüringen der Arbeiterwohlfahrt (Awo). Orte aus dem Kreis können sich jetzt dafür bewerben. Die Kommune, die ausgewählt wird, erhält auch die Skulptur.

Sechs Künstler-Symposien hat der Awo-Regionalverband bereits organisiert. Das letzte war im Juni in Bad Tennstedt. Awo-Chef Frank Albrecht hat entschieden, auch mit dem nächsten Symposium im Unstrut-Hainich-Kreis zu bleiben, das 2023 geplant ist. Denn wie sich in der Kurstadt zeigte, hat die Kunstaktion das Leben in der hiesigen ländlich geprägten Region enorm bereichert.

Im September soll die Botschafterfigur übergeben werden

So entstand die Idee, eine Figur als Botschafterin voraus zu schicken. Überreicht werden soll diese im September in Bad Tennstedt, wenn die zehn dort im Juni gefertigten Kunstwerke im Kurpark aufgestellt werden. Den Rahmen dafür bildet das Jubiläum zur 30-jährigen Partnerschaft der Verwaltungsgemeinschaft (VG) mit der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg und der VG Bernkastel-Kues.

„Vielleicht bewirbt sich auch eine Landgemeinde“, so Albrecht. Denn er kann sich gut vorstellen, dass das Symposium etwas Verbindendes zwischen den zugehörigen Orten schaffen kann. Die Figur, die Dauerleihgabe sein wird, könnte dann etwa durch die Gemeinden ziehen, meint Albrecht.

„Kundalini“ hat die Künstlerin ihr Kunstwerk genannt. Denn das ist die Kraft im Wurzelchakra, die man erwecken und aufsteigen lassen kann.

Bewerbungen werden per Mail erwünscht unter info@awo-mittewest-thueringen.de, Stichwort: Künstler-Symposium.