Bahntrasse bei Urleben wird zur Tourismus-Route

Timo Götz

Urleben. Über frischen Asphalt können Radwanderer auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Urleben und Bad Tennstedt voraussichtlich bereits nächste Wochenende rollen. Der etwa 1300 Meter lange Abschnitt des ländlichen Weges wird derzeit befestigt. "Wenn die Strecke fertig ist, haben wir die letzte

Urleben. Über frischen Asphalt können Radwanderer auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Urleben und Bad Tennstedt voraussichtlich bereits nächste Wochenende rollen. Der etwa 1300 Meter lange Abschnitt des ländlichen Weges wird derzeit befestigt. "Wenn die Strecke fertig ist, haben wir die letzte Lücke im Radwegenetz um unseren Ort geschlossen", erklärt Urlebens Bürgermeister Wolfgang Liedel. Mehr als 170 000 Euro kostet es, den einstigen Bahndamm mit einer stabilen Tragschicht und einer drei Meter breiten Bitumendecke zu belegen.

Die Gemeinde Urleben muss davon etwa 58 000 Euro aus eigener Tasche bezahlen. 65 Prozent der Investition werden mit Fördermitteln getragen. Vor einigen Jahren habe die Kommune den stillgelegten Gleisabschnitt der Bahn von Bad Langensalza nach Bad Tennstedt in ihrer Flur mit dem Ziel gekauft, auf der Trasse eine touristische Route zu entwickeln. Zuvor bereits ließ die Gemeinde den Anschluss an eine Radwanderstrecke aus Richtung Großvargula befestigen.

Auf diesem Weg können Touristen vom Unstrutradweg aus bequem in die ländliche Idylle rund um Urleben radeln. Weiter ging es von dort seit zwei Jahren bereits auf einem schon befestigten Teil der ehemaligen Bahnstrecke in Richtung Bad Langensalza. In wenigen Tage können die Radwanderer nun auch in die entgegengesetzte Richtung abbiegen und der kleineren Kurstadt einen Besuch abzustatten, ohne über Schottern holpern zu müssen.