CDU Unstrut-Hainich stellt sich hinter Christian Hirte

Landkreis.  Vorstand verlangt Stellungnahme von Angela Merkel zur Entlassung Hirtes aus dem Amt als Ost-Beauftragter.

Christian Hirte (rechts), hier beim Neujahrsempfang der CDU Bad Langensalza gemeinsam mit Jane Croll und Alt-Ministerpräsident Bernhard Vogel.

Christian Hirte (rechts), hier beim Neujahrsempfang der CDU Bad Langensalza gemeinsam mit Jane Croll und Alt-Ministerpräsident Bernhard Vogel.

Foto: Alexander Volkmann

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Der Kreisverband Unstrut-Hainich der CDU stellt sich demonstrativ hinter den CDU-Bundestagsabgeordneten und ehemaligen Ost-Beauftragten Christian Hirte. In einer Mitteilung vom Donnerstag zeigte sich der Kreisvorstand „darüber entsetzt, dass die landespolitischen Ereignisse dazu führen, dass Hirte als Beauftragter für die neuen Länder und als Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium zurücktreten musste.“ Es sei unverständlich, dass mit Hirte ein ruhiger, sachlicher und bürgernaher Politiker aus der Bundesregierung gezwungen worden sei, seinen Platz zu räumen. „Hirte wurde von den Menschen aus seinem Wahlkreis direkt in den Bundestag gewählt. Er genießt unser Vertrauen und unseren Rückhalt“, wird Jonas Urbach zitiert. Der Kreisverband werde bei der Bundesregierung eine ausführliche Stellungnahme verlangen, aus welchen Gründen es zu dieser Personalentscheidung kam.

Auf direkte Nachfrage fügte Jane Croll hinzu, dass die Einmischung der Bundespartei in die Vorgänge in Thüringen ein Eingriff in die Meinungsfreiheit sei. Auslöser für die Entlassung Christian Hirtes waren Glückwünsche an Ministerpräsident Thomas Kemmerich (FDP) zu seiner Wahl mit den Stimmen von CDU, FDP und AfD. Dieser Vorgang wurde bundesweit als „Dammbruch“ bezeichnet. Glückwünsche zur Wahl gehören zum Anstand, sagte Jane Croll.

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