Die Welterberegion Wartburg-Hainich wird digital

Weberstedt.  Gastronomen, Hotelbetreiber, Museen, Städte und andere Touristiker in der Welterberegion nutzen nun eine gemeinsame Datenbank.

Bei einer Schulung auf der Thiemsburg wurde die neue Datenbank den Touristikern vorgestellt.

Bei einer Schulung auf der Thiemsburg wurde die neue Datenbank den Touristikern vorgestellt.

Foto: Nina Spitzhüttl / Welterberegion Wartburg-Hainich

Die Welterberegion Wartburg-Hainich will sich im Netz künftig besser präsentieren. Seit Kurzem können Städte, Gemeinden, Museen, Hotels, Pensionen, Gasthäuser oder Einrichtungen wie der Baumkronenpfad wichtige Daten in eine einheitliche Datenbank einpflegen – ThüCat genannt.

Übernachtungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten, Reisepakete oder Öffnungszeiten sollen nun so aufbereitet, organisiert und miteinander verknüpft werden, dass diese als zentrale Informationsquelle dient.

„Eine Pension könnte zum Beispiel Angaben zur Ausstattung, zu Parkmöglichkeiten, zur Barrierefreiheit oder zum Umgang mit Haustieren machen. Die Nutzer können selbst entscheiden, welche Daten sie einpflegen wollen“, erklärt Nina Spitzhüttl von der Welterberegion Wartburg-Hainich.

Aus dieser Datenbank können dann ganz unterschiedliche Kanäle bespielt werden. Seien es digitale Präsentationswände in den Tourist-Informationen oder die Webseite thüringen-entdecken.de. „Für die Touristiker ergeben sich keine Nachteile durch die Nutzung der Datenbank. Es ist für sie eine kostenfreie Möglichkeit zur Darstellung“, so Nina Spitzhüttl.

Je mehr Informationen in der ThüCat gesammelt werden, desto interessanter werde diese für andere große Online-Dienste, für die in Zukunft Schnittstellen entwickelt werden sollen. Nina Spitzhüttl nennt als Beispiel die App Outdooractive, im deutschsprachigen Raum nach eigenen Angaben die größte Plattform für Rad- und Wandertouren. Auch die Anbindung virtueller Assistenten wie Amazons Alexa und Apples Siri sei denkbar.

Um die gesamte Welterberegion Wartburg Hainich in der Datenbank abbilden zu können, wurde die Region auf etwa 20 sogenannte Knotenpunktpartner wie Städte, Gemeinden, Verwaltungsgemeinschaften und Landschaften aufgeteilt. Diese übernehmen die weitere Kommunikation. Aufgebaut wird die ThüCat seit 2018 von der Thüringer Tourismus GmbH.