Entscheid zu Sporthalle Ende August

Herbsleben  Herbsleber Gemeinderäte sollen in Sondersitzung über den Neubau abstimmen

Viele Herbsleber hängen an der Mehrzwecksporthalle.

Viele Herbsleber hängen an der Mehrzwecksporthalle.

Foto: Daniel Volkmann

Eine Entscheidung zur Sporthalle soll am 29. August in Herbsleben fallen. Der Gemeinderat will sich in einer Sondersitzung mit dem Thema beschäftigen, Beginn: 19.30 Uhr. Weil viele Herbsleber erwartet werden, soll sie im Ratssaal stattfinden.

Wie Bürgermeister Reinhard Mascher (CDU) informiert, wird der Bau einer aktuellen Schätzung rund 5,4 Millionen Euro kosten. Das sind 1,6 Millionen Euro mehr als veranschlagt. Geplant war bisher eine Zwei-Felder-Halle. Die Größe des Sportgebäudes, die im Ort und im Gemeinderat schon seit langem umstritten ist, soll noch einmal auf den Prüfstein kommen.

Laut Reinhard Mascher gebe es auch die Möglichkeit, eine Ein-Feld-Halle und eine etwas größere, eine sogenannten Ein-Feld-Plus-Halle, in Herbsleben zu bauen. „Zwischen diesen beiden Varianten liegt lediglich ein Preisunterschied von 200.000 Euro beim Gemeindeanteil“, informiert der Bürgermeister. Er präferiert allein daher die größere und sieht den Bau zudem als Investition in die Zukunft.

Auch wird es bei der Sondersitzung um die Zukunft der jetzigen Mehrzweckhalle gehen. Laut derzeitigen Plänen soll das Gebäude, das Heimstätte des Athleten-Sport-Vereins ist, abgerissen werden. Zahlreiche Herbsleber hängen jedoch an der Halle, weil sie einst mit viel Herzblut und unzähligen Eigenleistungen gebaut wurde.

In die Entscheidung zum Sporthallenneubau einfließen soll die Kostenschätzung zur Erweiterung der Gemeinschaftsschule, die dringend mehr Räume braucht. Planer erarbeiten derzeit eine neue Kalkulation.

Zu den Kommentaren