Feuerwehren eilen zu Einsätzen wegen Flächenbränden im Unstrut-Hainich-Kreis

Carlotta Masini
Schwarze Rauchsäulen und Flammen waren auf einem Getreidefeld zwischen Schönstedt und Großengottern zu sehen.

Schwarze Rauchsäulen und Flammen waren auf einem Getreidefeld zwischen Schönstedt und Großengottern zu sehen.

Foto: Chantale Seeliger

Unstrut-Hainich-Kreis.  Viele Einsatzkräfte löschen mehrere Flächenbrände im Unstrut-Hainich-Kreis. Sogar eine Bahnstrecke musste wegen eines Einsatzes gesperrt werden.

Zwischen Thamsbrück und dem Bad Langensalzaer Böhmen brannte Donnerstagmittag ein abgeerntetes Stoppelfeld. Laut Wehrleiter Steven Dierbach hatte der Brand ein Ausmaß von 300 Quadratmeter. Zur Brandursache gibt es noch keine Information.

Auch zwischen Schönstedt und Großengottern musste die Feuerwehr anrücken. In der Nähe der Bundesstraße 247 brannten am Mittwochnachmittag 40 Quadratmeter eines abgeernteten Getreidefelds. Im Einsatz waren Feuerwehren aus Schönstedt und Alterstedt, Großengottern und Bad Langensalza.

Feuer auf dem Feld stoppt den Bahnverkehr

Die Polizei geht vom technischen Defekt eines Mähdreschers aus, der das Feuer ausgelöst hat. Eine Brandstiftung wird vorerst ausgeschlossen, da der Brand in engem Zusammenhang mit den Mäharbeiten steht. Am Mähdrescher selbst entstand kein Schaden. Windstöße hatten das Feuer entfacht und es innerhalb weniger Minuten in Richtung Wald an der Bahnstrecke getrieben. Die musste wegen des Feuerwehreinsatzes für eine Stunde gesperrt werden. Die Feuerwehren und Landwirten schafften es, das Feuer vor der Waldschneise zügig zu stoppen.

Ein weiterer Brand ereignete sich Donnerstagfrüh am Schwerstedter Weg in Herbsleben. Laut Polizei hatte sich auf einer Fläche von 50 Quadratmeter Rindenmulch selbst entzündet. Dies sei laut Polizei auf die Lagerung und anhaltende Hitze der letzten Tage zurückzuführen. Die Feuerwehr hatte zweieinhalb Stunden lang zu tun. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht, hieß es.