Gemeindekirchenrat Bad Langensalza ins Amt eingeführt

Bad Langensalza  Vier Frauen und vier Männer werden die kommenden sechs Jahre gemeinsam mit dem Pfarrer die Geschicke leiten

Einige Mitglieder des neuen Gemeindekirchenrates Bad Langensalza. Im Bild sind (von links): Reiner Engel, Birgit Enders-Hinkelmann, Hans-Joachim Müller, Susanna Gänsler, Susanne Peterhänsel und Steffen Schmidt. Nicht im Bild sind die Mitglieder Ronny Thomas und Yvonne Nickel.

Einige Mitglieder des neuen Gemeindekirchenrates Bad Langensalza. Im Bild sind (von links): Reiner Engel, Birgit Enders-Hinkelmann, Hans-Joachim Müller, Susanna Gänsler, Susanne Peterhänsel und Steffen Schmidt. Nicht im Bild sind die Mitglieder Ronny Thomas und Yvonne Nickel.

Foto: Friedemann Mertin

Eine Kirchengemeinde ist nur dann lebendig, wenn viele Glieder daran mitwirken. Das sagte Pfarrer Dirk Vogel am Sonntag zur Einführung des neu gewählten Rates der Kirchengemeinde Bad Langensalza. Diese wurde mit einem Gottesdienst in der Bergkirche begangen.

Acht Gemeindemitglieder haben sich der Wahl vor vier Wochen gestellt. Davon sind vier Frauen und vier Männer. Die meisten Stimmen konnte einer Mitteilung des Pfarrers zufolge Steffen Schmidt für sich erringen, gefolgt von Hans-Joachim Müller, Reiner Engel und Susanne Peterhänsel. Diese waren bereits zuvor im Gemeindekirchenrat und werden ihr Amt fortführen. Weitere vier Kandidaten haben sich neu für die Verantwortung für die Kirchengemeinde entschieden: Birgit Enders-Hinkelmann, Susanna Gänsler, Yvonne Nickel und Ronny Thomas.

Menschen zu einen, ist die eigentliche Aufgabe

Sie sind für sechs Jahre gewählt und werden sich – wenn man die Ausführungen von Reiner Engel aus der vergangenen Legislatur zugrunde legt – viel mit Baufragen, Finanzen und Fragen des Gemeindelebens beschäftigen. „Die Sitzungen sind oft abendfüllende Veranstaltungen. Umso dankbarer bin ich, dass in den vergangenen Jahren Disziplin und ein gutes Miteinander herrschten“, sagte Reiner Engel weiter.

Dirk Vogel unterstrich die eigentliche Aufgabe aller Christen – ob im Kirchenrat oder nicht: Die Menschen zusammenzubringen, auch in Zeiten gesellschaftlicher Zerwürfnisse. „Wir sind als Christen nicht dafür da, alte Gebäude zu sanieren und Traditionspflege zu betreiben“, fügte er hinzu.

Im Vergleich zu den anderen Gemeinden im Pfarrbereich habe die Wahlbeteiligung mit 14 Prozent in der Stadt niedrig gelegen. Die Einführung der Räte in Ufhoven folge am 17. November, in Thamsbrück und Merxleben am 24. November.

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