Mehr Platz zum Wachsen und für die Produktivität in Hüpstedt

Hüpstedt  Zwei Unternehmen in Hüpstedt vergrößern ihre Wirkungsstätten. Während das bei einem mit einer Firmenneugründung einhergeht, besteht das andere seit 27 Jahren.

Sven, Bernd und Marcel Kaufhold (von links) in der neuen, 200 Quadratmeter großen Halle.

Foto: Johanna Braun

Man sieht es dem Ort auf den ersten Blick nicht an, aber in Hüpstedt gibt es aktuell zirka 110 Gewerbeanmeldungen beziehungsweise Unternehmen. Zwei davon feierten jetzt ihre Erweiterung. Marcel Kaufhold steht mit Vater Bernd und Bruder Sven in der 2000 Quadratmeter großen Halle, die im Frühjahr fertig wurde. Das Unternehmen ist seit 2011 im Bereich der Pulverbeschichtung tätig und stetig gewachsen. Als sich Marcel Kaufhold dazu entschloss, nach Hüpstedt zurückzukehren, wurde eine Investition in das Unternehmen immer sinnvoller. Der Familienbetrieb hat sich also erweitert, und das ging mit einer Firmenneugründung einher. Pulveris Oberflächentechnik GmbH heißt sie, und mit der neuen Halle sind nun vielfältigere Aufträge möglich. „Das Herzstück ist die Maschine, die die Teile automatisch beschichtet, was eine Serienproduktion ermöglicht“, erklärt Marcel Kaufhold. Er zeigt auf die zwei großen Brennöfen, die eine Beschichtung von Teilen bis zwölf Meter Länge erlauben ein Alleinstellungsmerkmal in der Branche für die Region seien. Zwei neue Mitarbeiter konnte die Firma schon einstellen.

Gründer arbeitet heute mit sechs Angestellten

Auf Luftlinie nur wenige Hundert Meter weiter steht ein weiteres großes Tor geöffnet. Auf dem Gelände der ehemaligen LPG am Ortseingang in Hüpstedt aus Richtung Mühlhausen gehört das Günther Schlichting. Er ist schon seit 27 Jahren im Reifen-Geschäft. Die Werkstatt im Wohn- und Geschäftshaus in der Steinstraße wurde aber zu klein und so entschied man sich, umzuziehen. „Wir konnten einfach nicht mehr wachsen.“ Im neuen Domizil ist genug Platz für die Reifen und mehr Raum zum Arbeiten.

Zu zweit hatte man 1992 angefangen, heute arbeitet Günther Schlichting mit sechs Angestellten und betreut Privat- und auch Firmenkunden, die ihre gesamte Flotte zu ihm bringen.

Und wie sieht es bei ihm mit der Nachfolge aus? „Mein Sohn Benedikt macht eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker, hier wäre auch noch Platz für eine zweite Werkstatt, aber das muss er entscheiden“, sagt er.

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