Mittelständler wollen Führungskräfte wachsen lassen

Volkenroda  Seminar auf dem Klostergelände Volkenroda vereint Fachleute aus Nordthüringen

Perdita Schneider, Katrin Kümmel und Hans-Joachim Roth (von rechts) erhoffen sich Impulse für die Fachkräftemarkt der Region. 

Perdita Schneider, Katrin Kümmel und Hans-Joachim Roth (von rechts) erhoffen sich Impulse für die Fachkräftemarkt der Region. 

Foto: Claudia Bachmann

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Perdita Schneider aus Volkenroda will Fachleute für die Region gewinnen. Ihre Idee: die School for Leadership, die es seit zwölf Jahren gibt, in die Region bringen. Die wendet sich mit ihrem Seminar an Unternehmen – nicht nur – aus der Region, die Mitarbeiter der verschiedenen Führungsebenen entwickeln wollen.

Katrin Kümmel vom gleichnamigen Automobil-Zulieferer aus Schlotheim gehörte bereits zu den Teilnehmern. Gelernt hatte sie ursprünglich Schriftsetzerin. Aus Nürnberg zog sie nach Schlotheim, heirate in das Familienunternehmen.

Auch dieser Firma ist der Problem des Fachkräftemangels nicht fremd. Es gebe in dem Unternehmen viele Mitarbeiter, die in den Fünfzigern sind, zudem sei der Handwerker-Markt leer gefegt, so Kümmel.

Schlotheims Bürgermeister Hans-Joachim Roth (CDU) sieht es als Chance für die Region. Auch er wird Gast des Seminars sein, das Ende August auf dem Gelände des Klosters stattfindet – als kompetenter Ansprechpartner aus der Region und Werber für die Möglichkeiten, die Nordthüringen bietet.

„Menschen fit zu machen für einen zeitgemäßen und professionellen Umgang mit Konflikten, Paradoxien, Unvorhersehbarkeiten“, das hat Perdita Schneider zum Ziel der School for Leadership ausgegeben.

Die Teilnehmer lernen, wie sie ihre Persönlichkeit als Führungskraft stärken und ihre Führungskompetenzen ausbauen. Sie sollen sich in den drei Tagen in Volkenroda Handwerkszeug für den Alltag erarbeiten.

„Nur wenige Führungskräfte sehen ein, dass sie letztlich nur eine Person führen müssen, nämlich sich selber“, zitiert Schneider Managementtrainer Peter Drucker. „Wir setzen dies konkret um, indem wir uns selber nochmals etwas besser kennenlernen, mit verschiedenen Mitteln und Ansätzen. In diesem Bereich haben wir nie ausgelernt.“ Unterstützt wird das Projekt von vier großen Firmen der Region als Sponsoren.

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