Mühlhausen: Martinistraße wird gesperrt

Mühlhausen  Die Durchfahrtsstraße soll ab dem Spätsommer saniert werden. Die Arbeiten werden zehn Monate dauern. Von Kosten von 1,7 Millionen Euro ist die Rede.

Blick von einer Drohne auf die Kreuzung Martinistraße /Langensalzaer Landstraße in Mühlhausen.

Blick von einer Drohne auf die Kreuzung Martinistraße /Langensalzaer Landstraße in Mühlhausen.

Foto: Alexander Volkmann

Im August, spätestens nach der Kirmes, soll der Ausbau der Martinistraße in Mühlhausen beginnen. Ein Millionenprojekt, das nach dem jetzigen Planungsstand zehn Monate dauern wird. Betroffen davon sind täglich rund 8500 Kraftfahrzeuge, die dann eine Umleitung in Kauf nehmen müssen. Geplant waren die Arbeiten schon länger. 2018 war die Stadt Mühlhausen nicht ins Förderprogramm des Freistaats Thüringen gekommen. Mitte Juni dieses Jahres kam nun der Förderbescheid über rund 870.000 Euro. Die sind in diesem und im nächsten Jahr für die Arbeiten an der Straße auszugeben. Insgesamt kosten die Arbeiten an der Straße 1,7 Millionen Euro. Wie hoch der städtische Anteil ist, das lässt sich nach Aussage von Sven König von der Straßenverkehrsbehörde der Stadt noch nicht genau beziffern. Nach der aktuellen Satzung tragen Anlieger zehn Prozent der Kosten. „Doch wir gehen davon aus, dass das Land nach der Sommerpause des Gesetz über das Ende der Straßenausbaubeiträge beschließt und das Land die Kosten der Anlieger übernimmt“, sagt Oberbürgermeister Johannes Bruns (SPD). Mitte Juli soll Submission für die Arbeiten sein. Einen Monat später sollen die Arbeiten an die Firmen vergeben werden.

Wie genau der Verkehr umgeleitet wird, das wird in den nächsten Tagen erarbeitet. Angedacht ist, die Straße halbseitig zu sperren und den stadtauswärts in Richtung Friedhof fließenden Verkehr an der Baustelle vorbeizuführen. Noch bei den Planungen vor einem Jahr war man von einer Vollsperrung ausgegangen – und von mehr Druck des Landes was die Bauzeit angeht. Noch unklar ist, wie das Krankenhaus während der Bauarbeiten von den Rettungsfahrzeugen angefahren werden soll. Denkbar sei, die einstige Zufahrt über die Langensalzaer Landstraße wieder zu nutzen.

Der Abwasser- und der Trinkwasserzweckverband sind bei mit im Boot und investieren in ihre Infrastruktur.

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