Stellenbörse unter freiem Himmel

Bad Langensalza  Erstmals „Heimatjobben“ in der Bad Langensalzaer Fußgängerzone – mit Einkaufen und Rocken

Bad Langensalza: Christian König und Oliver Zimmermann organisieren das Heimatjobben, das diesmal mit dem Heimat-Rocken ein weiterer Baustein beim Heimat-Shoppen sein soll. Auf den Handys zeigen sie die Internetseite zum Heimat-Jobben, die eigens erstellt wurde.

Bad Langensalza: Christian König und Oliver Zimmermann organisieren das Heimatjobben, das diesmal mit dem Heimat-Rocken ein weiterer Baustein beim Heimat-Shoppen sein soll. Auf den Handys zeigen sie die Internetseite zum Heimat-Jobben, die eigens erstellt wurde.

Foto: Sabine Spitzer

Zum ersten Mal wird es am Samstag eine Stellenbörse für Auszubildende und Fachkräfte in Bad Langensalza geben – sogar unter freiem Himmel. „Heimatjobben“ heißt die Aktion. 25 Unternehmen bieten von 10 bis 18 Uhr an der Marktkirche rund 150 freie Stellen an und versuchen, mit möglichen Bewerbern ins Gespräch zu kommen.

Besonders ist auch der Rahmen: Denn am Freitag von 9 bis 20 Uhr und am Samstag von 9 bis 18 Uhr öffnen die Geschäfte im Zentrum erneut zum „Heimatshoppen“. Die Kneipen und Geschäfte haben dazu viele Angebote vorbereitet, auch einen Regionalmarkt, und wollen zeigen, dass sich ein Besuch der Innenstadt-Geschäfte lohnt.

Zudem spielen an beiden Tagen ab 18 Uhr auf einer Bühne am Rathaus bei freiem Eintritt neun Bands, unter anderem Alphablock, Henningway und Brise Manouche – das „Heimatrocken“ komplettiert den Veranstaltungs-Dreiklang.

Das Heimatjobben wird organisiert von „Stadt Land Mensch“, einer Firma, die Unternehmen berät, etwa bei der Strategieplanung, der Teambildung, beim Marketing, der Gewinnung von Fachkräften, und bei Work-Life-Balance-Konzepten. Für junge Leute gibt es hier Angebote zur Berufsorientierung.

Oliver Zimmermann hat das Heimatjobben konzipiert. „Es wird auch ein Fotograf für Bewerbungsbilder da sein und man kann ab 13 Uhr seine Unterlagen von uns prüfen lassen“, kündigt er an. Für Beratungsgespräche stehe ein Bus von Salza-Tours bereit. Manche Firmen präsentieren sich an eigenen Ständen, dazu gibt es für kleinere Betriebe einen Gemeinschaftsstand mit „Knetschecken“, wo Firmen und Bewerber ins Gespräch kommen. Die Jobmesse „soll keine Eintagsfliege bleiben“, sagte Zimmermann: Offene Stellen, die vom Praktikumsplatz bis zu qualifizierter Facharbeit reichen, werden auf der Internetseite weiter zu sehen sein. „Dort wollen wir auf Dauer eine regionale Stellenbörse schaffen“, so Zimmermann.

www.heimatjobben.de

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