Eichsfeld. Die Zahl der Erwerbslosen hat sich im Eichsfeld leicht erhöht. Dennoch steht der Landkreis im Vergleich gut da.

Die Zahl der Erwerbslosen ist im Landkreis Eichsfeld im Januar leicht angestiegen. Nach Informationen der Bundesagentur für Arbeit Nordthüringen in Nordhausen waren im ersten Monat des Jahres insgesamt 2635 Frauen und Männer ohne Job. Das sind 254 Personen mehr als im Dezember 2023. Die Arbeitslosigkeit stieg damit zum Vorjahresmonat um 2,3 Prozent an. Die Arbeitslosenquote betrug 4,7 Prozent und liegt 0,1 Prozentpunkt über dem Vorjahresmonat.

Die Arbeitslosigkeit im gesamten Raum Nordthüringen (Landkreise Nordhausen, Eichsfeld, Unstrut-Hainich und Kyffhäuser) stieg im Januar 2024 saisonbedingt um 7,9 Prozent auf 13.697 Personen und liegt damit um 1,9 Prozent höher als im Januar vergangenen Jahres, heißt es seitens der Arbeitsagentur Nordhausen. Die Arbeitslosenquote betrug demnach 7,5 Prozent. Der Eichsfeldkreis weist in der nordthüringer Region die niedrigste Arbeitslosenquote auf. Mit 9,4 Prozent liegt sie im Kyffhäuserkreis am höchsten.

Im Januar wurden 308 neue Stellen an die Arbeitsagentur gemeldet, mehr als ein Drittel davon im Unstrut-Hainich-Kreis. Insgesamt waren 2588 zu besetzende Stellen registriert, die meisten davon im Eichsfeld.

Im Vergleich zum Vorjahr waren laut Bundesagentur für Arbeit weniger Frauen erwerbslos. Die Arbeitslosenquote der Frauen konnte auf 6,9 Prozent gesenkt werden, heißt es. Die Arbeitslosigkeit von Männern stieg, verglichen mit Januar 2023. Deren Arbeitslosenquote betrug 8,1 Prozent.

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