Alte römische Zählung

Was es mit dem Monat Dezember so auf sich hat und der spezielle Blick auf Eisenach.

Eberhard Dachsel erklärt auf amüsante Weise das Wetter in Eisenach.

Eberhard Dachsel erklärt auf amüsante Weise das Wetter in Eisenach.

Foto: Sascha Willms

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Christmond, Julmond, Heiligmond, Schlacht- oder Wolfsmonat – viele Namen gibt es für den Monat, der am Ende des Jahres steht. Sein heute üblicher Name Dezember richtet sich nach der alten römischen Zählung. Er war nach dieser der zehnte (decem) Monat.

Von Feldern und aus Gärten war die Ernte eingebracht. An langen Abenden war nun bei unseren Altvorderen Zeit, um über das zurückliegende Jahr nachzudenken und sich für das neue Gutes zu erhoffen – auch für das Wetter.

Viele sogenannte Lostage, an denen sich das Wetter für die kommenden Jahreszeiten ableiten ließ, zählt der Dezember. Heutzutage ist es derzeit besonders die Frage nach der Farbe des bevorstehenden Weihnachtsfestes: Wird es grün oder weiß?

Gleich der erste Dezembertag, dem heiligen Eligius geweiht, er ist auch Schutzheiliger der Bauern, ist ein Lostag, für den die Regel sagt: Fällt zu Eligius ein kalter Wintertag, die Kält´ vier Wochen dauern mag.

Einen recht kalten Tag mit fünf Frostgraden am Morgen und nur einem Grad tagsüber registrierte die Eisenacher Wetterstation zu Beginn des meteorologischen Winters. Sollte das schon ein erster Hinweis auf weiße Weihnacht sein?

Am 4. Dezember folgt der eher bekannte Barbaratag. Nach einer kalten Nacht folgte an diesem Tag milderes, zeitweilig sonniges Wetter. Dazu passt die Bauernregel: Geht Barbara im Klee, kommt das Christkind im Schnee.

Nachdem Weihnachten 2010 auch bis in die tieferen Regionen letztmalig Schnee lag, wäre ein weißes Fest in diesem Jahr wieder einmal wünschenswert.

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