Arbeiten für neuen Hochwasserschutz in Eisenach gestartet

Katja Schmidberger
Im Zuge des Hochwasserschutzes soll die Brücke über die Naumannstraße neu gebaut werden, ebenso die Brücke in der Tiefenbacher Allee.

Im Zuge des Hochwasserschutzes soll die Brücke über die Naumannstraße neu gebaut werden, ebenso die Brücke in der Tiefenbacher Allee.

Foto: Birgit Schellbach

Eisenach.  Um Baufreiheit zu bekommen, finden bis Februar nächsten Jahres Rodungen und Baumfällungen im Stadtgebiet Eisenach statt.

Mit Rodungen und Baumfällungen, um Baufreiheit zu schaffen, haben Anfang dieser Woche im Auftrag des Thüringer Landesamts für Umwelt, Bergbau und Naturschutz die Arbeiten im Rahmen des Hochwasserschutzprojektes in Eisenach begonnen.

Fällarbeiten bis Ende Februar 2020

Wie das Landesamt mitteilte, werden sich die Fällarbeiten bis Ende Februar 2020 hinziehen. Schwerpunkt der Arbeiten werden Januar und Februar des kommenden Jahres sein. Begonnen wird mit einem Teil der Fällarbeiten auf Höhe der Kohl Automotive Eisenach GmbH (ehemals Umformtechnik) südlich der Hörsel. Dort sind fünf Gehölze betroffen.

Vorbereitungen für Brückenbau

Die Arbeiten werden auf Höhe der Friedrich-Naumann-Brücke fortgesetzt. Betroffen sind ebenso Flächen nördlich der Straße Grabental auf Höhe der Karolinenbrücke. Anschließend erfolgen die Arbeiten im Bereich des Mühlgrabens, Abschnitt Kleingartenanlage Eintracht Spickenstraße bis Kasseler Straße, und entlang eines Teilabschnitts des Roten Baches von der Mündung in den Mühlgraben bis zur Spickenstraße.

Abrissarbeiten im Bereich von Kleingartenanlagen

Im Abschnitt nördlich der Hörsel zwischen der Brücke über diesen Fluss in Höhe Opeltor zwei und dem Opelsteg beginnen die Fällarbeiten und die Rodung von Wurzelstubben ab dem 6. Januar 2020, teilt das Landesamt mit. Südlich der Hörsel zwischen Opelsteg und der Einmündung des Mühlgrabens, Höhe Adam-Opel-Straße, starten zudem die Abrissarbeiten im Bereich der Kleingartenanlagen Wiesengrund und Hörselgrund inklusive der notwendigen Fällarbeiten.