Ruhla. Die Bürger fordern bei der Zukunftstour mehr gegen leerstehende Immobilien zu tun.

Vor der Rathaustür ist der türkisfarbene Briefkasten Blickfang. „Was soll sich hier ändern?“ prangt darauf in weißen Lettern. Cornelia Dittmar vom Büro Umbau und Stadt aus Weimar erklärt: „Bürger sollen mit uns gemeinsam nach vorn schauen, bereden, was sind die Chancen der Stadt, was die Themen der Zukunft?“ Zusammen mit der Stadtverwaltung erstellt die Planerin ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept für Ruhla und die Ortsteile. Es soll für die nächsten zehn bis 15 Jahre gelten und wird alle Lebensbereiche Ruhlas berühren. Das reicht von Mobilität, Bildung, Wirtschaft bis zum Tourismus und dem Leben vor Ort.