Frankfurt/Main. Noch bis Ende 2022 sieht der Konzern vom Ziehen einer Katastrophenklausel im Tarifvertrag ab. Die Katastrophenklausel kann gezogen werden, wenn im europäischen Fahrzeugmarkt etwa in der Corona-Krise ein bestimmter Absatz unterschritten wird.

Opel schließt betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2022 aus. Der Autobauer bestätigte einen Bericht der "Wirtschaftswoche", wonach Opel bis Ende 2022 vom Ziehen einer Katastrophenklausel im Tarifvertrag absehen werde, die trotz bestehender Beschäftigungssicherung betriebsbedingte Kündigungen erlauben würde. Die Beschäftigungssicherung bei Opel gilt grundsätzlich bis Sommer 2025. Im Zuge der jüngsten Vereinbarungen sei geregelt worden, "dass die Verträge bis Ende 2022 nicht gekündigt werden können", teilte ein Unternehmenssprecher am Montag mit.