Kittelsthal. Auch die Bohrungen in der DDR nach Uran begleitete die Fachgruppe für Höhlen- und Karstforschung Kittelsthal.

Im April 1985 trat in der DDR die gesetzliche Verordnung über unterirdische Hohlräume in Kraft. Für ausländische Besucher des sozialistischen Landes bedeutete das ein eindeutiges Befahrungsverbot für Höhlen. Im Gegensatz zu den damit auch ausgebooteten Höhlenforschern im Verband Wandern, Bergsteigen und Orientierungslauf änderte sich für die 1973 gegründete Fachgruppe Höhlen- und Karstforschung Kittelsthal mit der Verordnung kaum etwas. Ihre Arbeit im Berg war unter dem Dach des Kulturbundes legitimiert.