Aufsteiger ist kein Prüfstein

Treffurt  SGS startet mit 33:17-Kantersieg

Pierre Jauernik traf gegen Sömmerda zweimal.

Pierre Jauernik traf gegen Sömmerda zweimal.

Foto: Mike El Antaki

Auftakt nach Maß für die Handballer der SG Schnellmannshausen. In der neuen eingleisigen Landesliga empfing die SGS am ersten Spieltag den Aufsteiger HSV Sömmerda 05 und feierte einen ungefährdeten 33:17 (14:7)-Sieg. Das Ergebnis hätte deutlicher ausfallen können, da gerade im ersten Abschnitt die SGS mit der Chancenverwertung haderte.

Bis auf Patrick Luhn (Einsatz als Schiedsrichter) konnte das Trainerduo Philipp Koch und Dominik Wehner auf eine volle Bank zurückgreifen. Kai Hengst eröffnete die Saison per Tempogegenstoß mit dem 1:0 (2.). Bis zum 2:2 (4.) durch HSV-Spieler Marco Schade per Siebenmeter war die Partie ausgeglichen. Eine stabile Abwehr sorgte dafür, dass man zum Angriff ausschwärmen konnte. Über die Stationen vom 5:2 (8.) durch Pascal Luhn bis zum 9:2 (19.) von Sascha Fiedler baute der Favorit die Führung aus. Dennoch vergab die SGS viele freie Würfe, um bereits früh in der Partie das Spiel für sich zu entscheiden. Nach fast 20 Minuten gelang den Gästen wieder ein Treffer durch Johannes Grabis (9:3/21.). Den Pausenstand markierte Sascha Fiedler mit dem 14:7 (30.).

Konzentriert und engagiert kamen die Hausherren aus der Kabine. Marko Wiegand stellte per Siebenmeter die 10-Tore-Führung her (18:8/36.). Mit einem Heber erhöhte Kai Hengst auf 25:10 (45.). Die SGS ließ keine Zweifel mehr daran, wer als Sieger vom Parkett gehen sollte. Pierre Jauernik setzte sich durch und traf zum 33:16 (59.) ehe Sömmerdas Frank Meyer den Schlusspunkt zum 33:17 (60.) setzte.

Das klare Ergebnis wird im SGS-Lager nicht überbewertet. Schon am kommenden Wochenende wartet im Auswärtsspiel beim Nordhäuser SV ein anderes Kaliber. Es wird der erste richtige Härtetest.

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