Corona-Patienten in Kliniken in Eisenach und Bad Salzungen stabil, aber "weiter auf schwierigem Niveau"

Wartburgregion.  Patienten in Eisenach sind lange Zeit an den Beatmungsgeräten. Der Zustand der Patienten belastet auch Klinik-Mitarbeiter

Der Haupteingang des St.-Georg-Klinikums in Eisenach.

Der Haupteingang des St.-Georg-Klinikums in Eisenach.

Foto: Norman Meißner

Mit Stand Donnerstag (30. April, 14 Uhr) gab es in der Wartburgregion 63 nachgewiesen mit dem Corona-Virus infizierte Menschen, und damit keine Veränderung zum Vortag. In der Stadt Eisenach sind 22 Menschen, im Kreis 41. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog.

Von diesen 63 Menschen gelten 37 als bereits genesen – somit sind weiterhin mehr genesen als aktuell infiziert. In intensiv-medizinischer Betreuung befinden sich vier Patienten, von denen je zwei in den Kliniken Eisenach und Bad Salzungen mit Beatmungsgeräten betreut werden. Und dies schon zum Teil über einen längeren Zeitraum. „Die Patienten sind zwar stabil, aber auf einem schwierigen Niveau“, so Amtsärztin Helena Maier. Dieser Zustand sei auch für das zuständige Klinikpersonal körperlich wie psychisch sehr belastend.

Seit Ende Februar wurde für 586 Menschen eine Quarantäne verhängt, derzeit sind es 153 Menschen. In der Wartburgregion leben etwa 170.000 Menschen.