Berauschter Autofahrer fährt in Eisenach Fußgänger an

red
Die beiden Fußgänger wurden verletzt und mussten zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. (Symbolbild)

Die beiden Fußgänger wurden verletzt und mussten zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. (Symbolbild)

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Eisenach.  Mann kollidiert zunächst mit einem Garagentor. Die Polizei stellte bei ihm nicht nur den Einfluss von Alkohol fest.

Am Sonntagabend befand sich ein 30-Jähriger mit seinem BMW im Bereich eines Garagenkomplexes in der Ernst-Thälmann-Straße. Zunächst kollidierte der Mann laut Polizei mit einem Garagentor. Als er seine Fahrt fortsetzen wollte, stieß er mit zwei Fußgängern zusammen, welche sich ebenfalls bei den Garagen aufhielten. Die beiden 32 und 34 Jahre alten Männer wurden verletzt und mussten zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der BMW-Fahrer 1,23 Promille Alkohol in der Atemluft hatte und mutmaßlich unter dem Einfluss von Cannabis und Amphetamin stand. Weiterhin konnte er keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. Zu Beweiszwecken wurde mit dem Fahrzeugführer eine Blutentnahme durchgeführt. Die Polizisten leiteten ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ein.

Betrunkener E-Scooter-Fahrer in Eisenach

Am Montagabend, gegen 22.00 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte einen 29-jährigen E-Scooter-Fahrer in der Bahnhofstraße in Eisenach. Bei der Überprüfung wurde laut Polizei festgestellt, dass für den E-Scooter aktuell kein gültiger Versicherungsschutz besteht. Weiterhin führten die Beamten einen Atemalkoholtest mit dem 29-Jährigen durch, welcher einen Wert von 1,15 Promille ergab. Zu Beweiszwecken wurde mit dem Mann eine Blutentnahme durchgeführt, ihn erwartet ein entsprechendes Strafverfahren.

Wie die Polizei mitteilt, handelt es sich bei einem E-Scooter um ein Elektrokleinstfahrzeug. Beim Führer dieser Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr ist ein Pflichtversicherungsschutz erforderlich, welcher jedes Jahr erneuert werden muss. Weiterhin ist das Führen eines Elektrokleinstfahrzeugs unter Einfluss berauschender Mittel (Betäubungsmittel oder Alkohol) analog der geltenden Regeln für Kraftfahrzeuge untersagt. Bei Verstößen bis 1,1 Promille wird hier in der Regel ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, ab 1,1 Promille ein Strafverfahren.