Eisenach: 29 Bäume auf Arboretum an der Sängerwiese gedeihen

Eisenach.  Den Baumspendern für das Arboretum an der Sängerwiese wurden vom Forstamt Marksuhl bei der offiziellen Eröffnung mit einer Urkunde gedankt.

Das Arboretum an der Sängerwiese ist mit 29 Bäumen erst einmal bestückt, für mehr reicht der Platz nicht. Den Spendern der Bäume wurden vom Forstamt Marksuhl offiziell gedankt, mit einer Urkunde zum jeweiligen Baum.

Das Arboretum an der Sängerwiese ist mit 29 Bäumen erst einmal bestückt, für mehr reicht der Platz nicht. Den Spendern der Bäume wurden vom Forstamt Marksuhl offiziell gedankt, mit einer Urkunde zum jeweiligen Baum.

Foto: Jensen Zlotowicz

Eine Baumart aus Afrika, sechs aus Asien, zwölf aus Nordamerika und Kanada und 14 aus Europa wurden in den vergangenen Monaten auf dem Arboretum an der Sängerwiese fachmännisch gepflanzt. Ein Arboretum ist eine Art Schaufenster nicht heimischer Bäume. Auf einer Kahlfläche, auf der einst Buchen standen, gedeihen nun Bäume wie die Elsbeere, die Esskastanie, die koreanische Kiefer, die ungarische Eiche oder der Mammutbaum. Alle 29 Bäume sind gut angewachsen, auch wenn manchen die Eisheiligen zugesetzt hatten, konstatierte Forstamtsleiter Ansgar Pape.

Alle Bäume sind Spendern zu verdanken, die damit ein gutes Werk für die Natur taten und sich zugleich ein Denkmal setzten. An jedem Pflanzpfahl ist die jeweilige Baumart und der Spender mit einem gravierten Schild benannt. Ihnen wurde am Freitag noch einmal gedankt, von Vertretern des Forstamtes Eisenach, das das Arboretum ins Leben rief. Alle Spender, die für ihren Baum zwischen 200 und 400 Euro ausgegeben hatten, erhielten bei dieser Gelegenheit eine Urkunde mit den Daten der Baumart. Ein Glas Sekt gab es zum feierlichen Anlass obendrauf.

Erweiterungspotenzial ist im Umfeld vorhanden

Mehr Bäume können auf der jetzigen Fläche nicht gepflanzt werden. Die Forstleute prophezeien jedoch, dass es weiteren Platz geben wird, denn im Umfeld des Areals stehen Buchen, die aufgrund der klimatischen Umstände wohl nicht alle überleben werden.

Die Baumspenden erfreuen sich seit der Initialzündung eines Ehepaares großer Beliebtheit. Das Forstamt hat weitere Anfragen und will diesen auch gerecht werden. Etwas Geduld ist dazu aber nötig. Baumspenden haben zu Jubiläen, Hochzeiten, in Erinnerung an einen lieben Menschen oder als Geschenk Konjunktur.

Das Forstamt pflanzt auf vielen durch Borkenkäfer und Wassernot verursachten Kahlflächen Bäume nach. Am Breitengescheit sollte das mit Schulklassen realisiert werden, was durch Corona aber nicht gelang. Das Forstamt hat die Fläche mittlerweile selbst bestückt.