Eisenach: Neuer Biergarten an der Sängerwiese

Eisenach  Im Außenbereich ersetzt eine passende Pergola aus heimischen Hölzern die bisherige Überdachung aus Stahl und Plaste

Im Biergarten vom Gasthaus „Sängerwiese" entstand für die Außenbewirtschaftung eine Überdachung nach historischen Fotos aus den 1950er Jahren.

Im Biergarten vom Gasthaus „Sängerwiese" entstand für die Außenbewirtschaftung eine Überdachung nach historischen Fotos aus den 1950er Jahren.

Foto: Norman Meißner

Das Umfeld an Eisenachs beliebtem Ausflugsort Gasthaus „Sängerwiese“ verwandelte sich in den vergangenen Wochen deutlich. Die alte Überdachung – eine Konstruktion aus Stahl, Plastik und zurückfahrbarem Dach – verschwand aus dem Biergarten. „Sie war zwar praktisch, aber optisch nicht mehr in Ordnung und auch nicht mehr zeitgemäß“, sagt „Sängerwiesen“-Wirt Klaus-Peter Arends.

Passend zum Gasthaus entstand nun ein arkadenförmiger Unterstand. Diese Pergola im rechten Winkel ist angelehnt an einen Vorgängerbau. „Es ist ein eigener Entwurf, aber nach historischen Fotos aus den 1950-er Jahren entstanden“, erzählt Klaus-Peter Arends. Einen Teil dieser neuen Pergola aus einheimischen Hölzern trennten die Handwerker für einen Getränkeausschank für Großveranstaltungen wie dem Männertag ab. Dieser Bereich ersetzt die alte Holzhütte, die zum Außenausschank diente.

Pächter geht im Sommer 2020 in den Ruhestand

Bis zur feierlichen Einweihung haben die Handwerker noch Restarbeiten zu erledigen. Der Sängerwiesen-Wirt, der das Projekt maßgeblich vorantrieb, wird selbst nicht mehr viel von dem rustikalen Unterstand haben. Im Sommer nächsten Jahres tritt er seinen verdienten Ruhestand an. Über die Nachfolge fiel bei dem Eigentümer-Duo bislang keine Entscheidung.

Klaus-Peter Arends, der nach dem Gasthaus „Storchenturm“ die „Sängerwiese“ seit Februar 2017 betreibt, war es eine echte Herzensangelegenheit, den Betrieb der altehrwürdigen Traditions- und Wandergaststätte, an der schon zahlreiche Hoheiten in früheren Jahrhunderten auf dem Weg nach Wilhelmsthal vorbei wanderten, zu erhalten.

Der Wirt der Waldgaststätte setzt ausschließlich lokale und regionale Zutaten auf die Speisekarte. Fleisch und Wild kommen aus Eisenach, das Bier aus der Rhön und die Säfte von der Fahner Höhe.

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