Eisenacher Notizbuch

Peter Rossbach schreibt über gutes Klima und den Aktionsplan

Peter Rossbach

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Foto: Norman Meißner (me), (nm) / TLZ

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Nun wird der 25-Punkte-Klima-Aktionsplan, den dem Vernehmen nach maßgeblich zwei Ratsmitglieder erarbeitet haben, bald den Stadtrat zum Beschluss erreichen. Es ist ein sehr ambitionierter Plan, dessen Erarbeitung einiges an Elan und Fleiß benötigt haben wird. Aber an manchen Stellen zeigt sich, dass weiter reichende Ideen wohl dem verständlichen Ziel geopfert wurden, eine möglichst breite Zustimmung zum Plan hinzubekommen. Dass das Wort „Klima-Notstand“ darin gar nicht mehr zu finden ist, tut der Sache keinen Abbruch, weil das Etikett ja kein Ausweis für die Qualität des Inhalts ist. Aber warum soll es einen kostenfreien öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nur an Wochenenden geben, wo doch das langfristige Ziel sein müsste, ihn generell kostenfrei zu gestalten? Warum sollten nicht in den nächsten fünf Jahren statt 5000 Bäumen besser pro Einwohner ein Baum (Projekt „43.000 für 43.000“) mit dem Forst und privaten Spenden gepflanzt werden? Warum spielt das Konzept einer autofreien Innenstadt im Plan gar keine Rolle?Angesichts des vorhandenen Elans im Stadtrat kombiniert mit einer Oberbürgermeisterin, die ja mal umweltpolitische Sprecherin der Linke-Fraktion im Landtag war, wären mehr Tempo und noch ambitioniertere Ziele durchaus vorstellbar.

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