Eisenachs Partnerstadt ehrt Hollywood-Legende

Guten Morgen: Norman Meißner über die Langlebigkeit vieler Schauspieler

Norman Meißner

Norman Meißner

Foto: Jensen Zlotowicz

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Der Beruf des Schauspielers scheint solchen Erwerbstätigen eine hohe Lebenserwartung zu bescheren. Johannes Heesters (Großstadtmelodie), Erwin Geschonneck (Rentner haben niemals Zeit), Tonio Selwart (The Hitler Gang) und Kurt Müller-Graf (Die Nackte und der Satan) verbringen allesamt mindestens einhundert Jahre auf Erden. Einer der berühmtesten amerikanischen Schauspieler untermauert jetzt die These der Langlebigkeit von Darstellern. Kirk Douglas (Spartacus) verstarb dieser Tage im Alter von 103 Jahren in Beverly Hills.

Über das Dahinscheiden der großen Hollywood-Legende herrscht vor allem auch in Eisenachs weißrussischer Partnerstadt Mogilev tiefe Trauer, denn Kirk Douglas ist der berühmteste Nachfahre der jüdischen Gemeinde Weißrusslands. Kirk Douglas, der unter dem Namen Issur Danielovitch in Amsterdam (US-Staat New York) geboren wird, ist der Sohn der jiddischsprachigen Eltern Bryna und Herschel Danielovitch, die aus dem Großraum der Eisenacher Partnerstadt stammen. Zu Ehren von Kirk Douglas hielt die weißrussische, jüdische Gemeinde jetzt einen Gedenkgottesdienst mit dem Oberrabbiner der Hauptstadt Minsk, Rabbi Shneur Deutsch, und der Oberrabbinerin der progressiven jüdischen Gemeinde der Nation, Grisha Abramovich, ab.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren