Feuerwehr Wutha: Es braucht Technik für Starkregenereignisse

Katja Schmidberger
| Lesedauer: 2 Minuten
Die Wuthaer Feuerwehr war 2021 gefordert. Vor allem die Starkregenereignisse in Wutha und Mosbach sind allen Einsatzkräften in Erinnerung. 

Die Wuthaer Feuerwehr war 2021 gefordert. Vor allem die Starkregenereignisse in Wutha und Mosbach sind allen Einsatzkräften in Erinnerung. 

Foto: Feuerwehr Wutha

Wutha-Farnroda.  Ein ereignisreiches und einsatzstarkes Jahr liegt hinter der Freiwilligen Feuerwehr Wutha.

Auch für die Feuerwehr in Wutha war 2021 ein extremes Jahr, und das nicht nur wegen der Corona-Pandemie. Allein 50 Einsätze zählte die Wehr bei Unwetterereignissen im Winter und Sommer.

Nach dem massiven Schneefall im Februar folgten zwei Starkregenereignisse in Mosbach, die zu großen Überschwemmungen führten. Gerade das Unwetter am 4. Juni habe aufgezeigt, wie machtlos der Mensch gegen solche extremen Wetterereignisse ist, sagte Wehrführer Florian Stieler zur Jahreshauptversammlung. In Zukunft muss deshalb in Technik dafür, aber auch in die Aus- und Fortbildung für solche Einsatzlagen investiert werden, betonte er.

Die Wehr war auch bei anderen Einsätzen gefordert. So wurden sie im März nach Wolfsbehringen zu einem Dachstuhlbrand nachgefordert, um Atemschutzgeräteträger zu stellen.

Im Mai kam es durch eine abgerissene Stromleitung zu einem Waldbrand zwischen Klein Berlinchen und dem Ebertsberg. Hier unterstützte man die Kollegen aus Ruhla bei der Löschwasserversorgung.

Im Juni folgte ein Großbrand, als die Fladenbrot-Bäckerei auf dem Mölmen brannte.

38 Einsatzkräfte zählt die Wehr. Nach drei Abgängen stießen vier neue Gesichter zur Feuerwehr dazu. „Somit konnten wir unseren Personalstand weiter ausbauen“, freute sich Stieler. Gründe dafür sah er in der guten Jugendarbeit, der Öffentlichkeitsarbeit und in der Werbung jedes Einzelnen im Freundes- und Bekanntenkreis. Doch man dürfe sich nicht auf dem Erreichten ausruhen, gerade in der Pandemie habe die Jugendarbeit gelitten.

Im vergangenen Jahr wurde die Wutha Wehr zu 112 Einsätzen alarmiert, der Großteil waren technische Hilfsleistungen.

Florian Stieler forderte, dass man in den Standort der Wehr endlich investiert, um die Bedingungen hier zu verbessern. Der Wehrführer wurde zur Jahresversammlung in seinem Amt bestätigt, sein Stellvertreter ist Tobias Märtin (vorweg Jugendwart). Die Position des Jugendwartes bekleidet ab sofort Martin Täger.