Forstamt im Wartburgkreis fällt in nächsten Tagen knapp 200 Bäume

Eisenach  In den kommenden beiden Tagen wird das Forstamt Marksuhl knapp 200 abgestorbene Bäume fällen. Sie stellen eine hohe Gefahr dar.

Das Forstamt Marksuhl will an einem stark benutzten Wanderweg bei Eisenach rund 200 tote Bäume fällen. Symbolfoto: Eckhard Jüngel

Das Forstamt Marksuhl will an einem stark benutzten Wanderweg bei Eisenach rund 200 tote Bäume fällen. Symbolfoto: Eckhard Jüngel

Foto: Eckhard Jüngel

„Die Trockenheit und der Befall durch einen bunten Potpourri an Käfern, anderen Insekten und Pilzen“ nennt Leiter Ansgar Pape als Grund, warum das Forstamt Marksuhl in den kommenden beiden Tagen rund 200 abgestorbene Bäume an der Weinstraße zwischen Mosbacher Linde und Hoher Sonne gefällt werden. Die über 200 Exemplare verschiedenster Baumarten und Durchmesser stellen eine hohe Gefahr dar, Und deshalb wird, „auch wenn wir nach dem Waldgesetz dazu nicht verpflichtet sind“, der Harvester den Bäumen zu Leibe rücken.

Der Weg werde sehr stark frequentiert und an den Wochenenden sind dort manchmal mehr los durch Radfahrer und Wanderer als auf dem Rennsteig selbst. „Wegen der beginnenden Herbststürme wollen wir die toten Bäume lieber kontrolliert zu Fall bringen,“ so Pape . Er betont jedoch, dass es sich um eine Ausnahme. Über 300 Kilometer an Wanderwegen hat das Forstamt zu betreuen. „Da wäre eine solche Aufgabe überall gar nicht leistbar. Nach wie vor wird es eine absolute Sicherheit im Wald nicht geben und das Betreten des Waldes geschieht auf eigene Gefahr“.

Das könnte Sie auch interessieren:

Zu den Kommentaren