Freistaat Thüringen gibt Geld für eine Ruhlaer Oper

Das Thüringer Kultusministerium wird in diesem Jahr die Vorbereitungen für die im Juli 2013 geplante Opernaufführung "Der Schmied von Ruhla" mit rund 10 000 Euro unterstützen. Dies teilte der Sprecher des Lux-Festspielvereins, Gerald Slotosch, jetzt mit.

Thüringens Ministerpraesidentin Christine Lieberknecht (CDU) übernimmt die Schirmherrschaft für doe Opernaufführung. Archiv-Foto: Marco Kneise

Thüringens Ministerpraesidentin Christine Lieberknecht (CDU) übernimmt die Schirmherrschaft für doe Opernaufführung. Archiv-Foto: Marco Kneise

Foto: zgt

Ruhla. Mit dem Geld könne der Verein in Ruhla nun vorfristig mit weiteren Sponsoring- und Marketingaufgaben für die Finanzierung und Bewerbung der geplanten Opernaufführung beginnen, heißt es weiter. Derzeit bereiten die Vorstands- und Vereinsmitglieder in Ruhla zahlreiche Anschreiben an potenzielle Sponsoren und Fördermittelgeber vor.

Darüber hinaus sei für dieses Jahr ein anspruchsvolles Jahresprogramm organisiert worden. Erstmals würden nun von Ruhla ausgehend auch Konzerte in den Schlössern der Umgebung - etwa in Altenstein, Wilhelmsthal und Glücksbrunn – unter dem Thema "Lux Festspiele - eine Idee verbindet..." durchgeführt.

"Die Jahresprogramme sind derzeit im Druck", verriet Slotosch. Das Programm werde demnächst an Interessenten versendet und auch auf der neuen Internetseite veröffentlicht, die voraussichtlich am 1. März frei geschaltet wird.

Der Festspielverein kommt nach eigener Einschätzung mit diesen Schritten der Wiederaufführung der Oper "Der Schmied von Ruhla" im Jahr 2013 auf dem ehemaligen Kurhausplatz in Ruhla ein großes Stück näher. Was noch vor zwei Jahren bloß eine Vision war, nehme immer deutlichere Züge an. Eine weitere frohe Botschaft, so der Vereinsvorstand um die Vorsitzende Dagmar Claaßen, sei die Tatsache, dass Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht die Schirmherrschaft für die Opernaufführung übernommen hat.

Die romantische Oper "Der Schmied von Ruhla" ist 1882 in Mainz erstmals aufgeführt worden. Ihr Komponist war Friedrich Lux, der 1820 in dem Bergort Ruhla geboren wurde und 1895 in Mainz starb. Er war zunächst Musikdirektor am Hoftheater in Dessau, ehe er ab 1851 in Mainz wirkte.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war er vor allem im südwestdeutschen Raum ein bekannter und hochgeschätzer Organist und Chorleiter. Seine Schmied-Oper war seinerzeit ein großer Erfolg.