Geiser Vortrag zur katholischen Kirche in der DDR

Die Point-Alpha-Stiftung lädt zum Vortrag üb er die katholische Kirche in der DDR ein.

Die Point-Alpha-Stiftung lädt zum Vortrag üb er die katholische Kirche in der DDR ein.

Foto: Johannes Schneider

Geisa.  Ein Vortrag befasst sich mit der Rolle der katholischen Kirche in der DDR. Die Point-Alpha-Stiftung lädt dazu nach Geisa ein.

In Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Geschichtsverein Geisa/Borsch möchte die Point Alpha Stiftung am Freitag, 3. Februar, in einem Vortrag die Rolle der katholischen Kirche in der DDR beleuchten und im Anschluss durch konkrete Beispiele aus dem Geisaer Amt veranschaulichen. Beginn ist um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Die katholische Kirche nahm in der DDR eine Sonderrolle ein. Sie befand sich in der DDR in der Minderheit, zudem standen die Gläubigen im Arbeiter- und Bauernstaat in permanentem ideologischem Konflikt mit den Machthabern. Eine Besonderheit bildeten jedoch stark katholische geprägte Regionen wie die thüringische Rhön. Die mehrheitlich katholischen Bewohner im Sperrgebiet hielten trotz ständiger Überwachung an ihren religiösen Bräuchen fest und für sie waren die Pfarrhäuser mitunter ein Ort der Zuflucht und des systemkritischen Meinungsaustausches. Stasi-Unterlagen zur katholischen Kirche im Geisaer Amt zeigen, dass der DDR-Sicherheitsapparat große Probleme hatte, die Arbeit der katholischen Kirche zu unterwandern.

Eine Anmeldung zum Vortrag „Die katholische Kirche in der DDR“ ist per E-Mail über oder unter Telefon: 06651/919030 erwünscht