Geld für Creuzburger Schule

Mihla  Mihla will sich beteiligen. Mehrheiten im Gemeinderat für Andreas Böhme und Uwe Sülzner

Der Gemeinderat mit Bürgermeister Lämmerhirt, der links mit den Beigeordneten Böhme und Sülzner steht.

Der Gemeinderat mit Bürgermeister Lämmerhirt, der links mit den Beigeordneten Böhme und Sülzner steht.

Foto: Peter Rossbach

Der Gemeinderat Mihla hat seine Arbeit aufgenommen. Bürgermeister Rainer Lämmerhirt (UWG) verpflichtete die alten und neuen Mitglieder per Handschlag zur gewissenhaften Pflichterfüllung. Er nahm dem neuen Ortsteilbürgermeister von Buchenau, Sander Ufer, den Amtseid ab und ernannte ihn zum Ehrenbeamten auf Zeit. Auch die Wahl der beiden Beigeordneten war reine Formsache. Beim der UWG zur Wiederwahl als erstem beigeordnetem vorgeschlagene Andreas Böhme war das Ergebnis einstimmig für ihn, Uwe Sülzner (CDU ) erhielt bei der Wahl zum zweiten Beigeordneten 12-Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen.

Der Gemeinderat Mihla hat allerdings eine kleine Besonderheit, es kann sich nämlich um eine recht kurze Wahlperiode handeln. Schließlich stehen die Zeichen gut, dass sich Mihla mit der Stadt Creuzburg und der Gemeinde Ebenshausen ab 2020 zu einer Einheitsgemeinde „Stadt Amt Creuzburg“ zusammen tut.

Zwei Varianten für Schule in Creuzburg

Und ein Thema war im Stadtrat natürlich auch angesagt: Was wird aus dem Gebäude der ehemaligen Praetorius-Schule in Creuzburg? Darum hatte es eine Debatte (auch im Amtsblatt) gegeben. „Es gibt offensichtlich zwei Varianten des Vorgehens“, so Rathauschef Lämmerhirt. Entweder das Gebäude gehe in das Eigentum der Verwaltungsgemeinschaft über und werde dort mit Hilfe von Fördermitteln für die Nutzung durch die VG saniert oder das Gebäude bleibe im Eigentum der Stadt, die dann die Sanierung ebenfalls mit Fördermitteln angehen müsse.

„Unsere Beschlusslage ist klar, wir wollen, dass das Gebäude im Eigentum der Kommune bleibt“, so Lämmerhirt. Bisher gebe es für beide Varianten nur die Hinweise, dass es eine Förderung geben könne. „Ob, wann und in welcher Hohe Geld vom Land fließen kann, ist aber völlig unklar“, so Lämmerhirt. Deshalb ist es im Gemeinderat Mihla unstrittig, dass man am bisherigen Weg festhält.

Zumal, so ergänzte SPD-Mann Oliver Rindschwentner, es ja auch viele Fragezeichen hinter dem Fortbestand der VG gebe. „Was wird etwa aus Krauthausen?“, fragte er. Deshalb sandte der Gemeinderat Mihla ein Signal an die Stadt Creuzburg. Für das Jahr 2020 wolle man 400.000 Euro im Haushalt für die Sanierung des Gebäudes bereit stellen. Lämmerhirt: „Mit dieser Ankündigung bekräftigen wir unsere bisherigen Beschlüsse und geben der Stadt Creuzburg die Sicherheit, dass wir es auch ernst meinen“.

Für die CDU sagte Marcus Maier, dass man die Frage noch einmal komplett prüfen wolle, welche Variante am Ende langfristig die bessere Lösung sei. Bürgermeister Lämmerhirt will das Thema auch noch mal mit dem Sanierungsbetreuer der Gemeinde besprechen und die möglicherweise unterschiedlichen Förderhöhen der beiden Varianten ausloten.