Guten Morgen Eisenach

Norman Meißner über Praktiken des modernen Menschen

Norman Meißner über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zum modernen Menschen.

Norman Meißner über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zum modernen Menschen.

Foto: Jensen Zlotowicz

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In den schweren Tagen der Corona-Krise zieht es die Vertreter der Spezies Homo sapiens aus ihren ein, zwei und drei ZKB-Höhlen zurück in die Natur. Die Jäger und Sammler des 21. Jahrhunderts, die in freier Wildbahn nach Eindrücken jagen und Erholung sammeln, scheinen dem Naturell nach, den Sprung aus der Steinzeit nicht geschafft zu haben. Überdrüssig gewordenen Schalen, Hüllen und Pellen ihrer Beute, die sie in den Jagdgründen Kühlschrank, Kiosk und Kaufhalle erbeuteten, bleiben scheinbar „vorsorglich“ in der Natur zurück, damit künftigen Generationen von Archäologen in 1000 und Paläontologen in mehr als 10.000 Jahren Ausgrabungen mit Zeugnissen der Lebensweise des modernen Menschen gelingen. Diese wissenschaftlichen Fundstätten der Zukunft können bereits heute in Eisenach besichtigt werden, so an der Feuerstätte Ludwigsklamm, im Johannistal oder Mariental. Ohne Grabungen vorzunehmen, erhalten die Naturwissenschaftler in der Drachenschlucht Hinweise auf Praktiken des modernen Menschen beim Stuhlgang und dem verschwenderischem Umgang des weißen Golds, dem Klopapier. Vermutlich irrte die Wissenschaft bei der Vergabe der Bezeichnung „Homo sapiens“ (lateinisch für verstehender oder weiser, gescheiter, kluger Mensch).

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