Guten Morgen, Wartburgregion: Kleines Schild – große Wirkung

Norman Meißner über einen kleinen, vorübergehenden Berufswechsel.

Norman Meißner über einen kleinen, vorübergehenden Berufswechsel.

Norman Meißner über einen kleinen, vorübergehenden Berufswechsel.

Foto: Jensen Zlotowicz

Der Jobwechsel vom Baudezernenten zum Verkehrspolizisten lässt sich nicht unbedingt als Sprung auf der Karriereleiter bezeichnen. Aber Andreas Ludwig, bis Ende April 2015 Baudezernent der Wartburgstadt und heute der Stadt Trier, schlüpfte jetzt äußerst gern in seinem neuen Wirkungskreis in die Rolle eines Verkehrsreglers.

Während seiner Tätigkeit am Fuße der Wartburg lernte der gebürtige Wessi den Grünen Pfeil kennen, lieben und schätzen. Da der kleine Rechtsabbiegepfeil Andreas Ludwig im Eisenacher Rote-Welle-Verkehrschaos meist rechtzeitig zu seinen Terminen brachte, weil beinahe fast jede Lichtzeichenanlage der Wartburgstadt selbiges Zusatzschild besitzt, importierte er den „DDR-Verkaufsschlager“ aus dem Jahr 1978 nun in die Stadt Trier.

Andreas Ludwig leistete zunächst große Überzeugungsarbeit, um die Trierer Verkehrsexperten von dem Konzept zu begeistern – und jetzt als Freund und Helfer die Autofahrer an der Trierer Ampelkreuzung Arnulfstraße. Er beauftragte nun das Tiefbauamt, die Stadt Trier auf weitere geeignete Grünpfeil-Kreuzungen zu durchforsten.

Schon vor dem Jahr 1978 war ohne Anhaltepflicht in der DDR das Rechtsabbiegen bei Rot generell für Fahrzeugführer erlaubt, wie heute noch in den USA.

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