Handballer vom ThSV Eisenach wollen nächsten Spitzenreiter ärgern

Eisenach  Der ThSV Eisenach empfängt am kommenden Samstag Tusem Essen in der 2. Handball-Bundesliga. Trainer Hasanefendic wird für das Spiel auf die Abwehrstärke seiner Mannschaft setzen.

ThSV-Torhüter Blaz Voncina.

ThSV-Torhüter Blaz Voncina.

Foto: Sascha Fromm

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Gelingt es den ThSV-Handballern , den nächsten Tabellenführer zu stürzen? Mit Tusem Essen gastiert am Sonnabend ein ausgesprochen klangvoller Name unter der Wartburg. In der Historie stehen drei deutsche Meisterschaften und drei nationale Pokalerfolge. Doch der große Ruhm ist freilich verstaubt. Die Saison 2012/13 war die letzte in der 1. HandballBundesliga. Zumindest leise wird gerade wieder an die Tür zum Oberhaus geklopft.

Sead Hasanefendic, der Eise-nacher Coach, der in der Vorwoche seinen Schützlingen ei­nen maßgeschneiderten taktischen Anzug mit auf das Parkett gegeben hatte, blickt optimistisch auf den Samstagabend. „Im Thüringer Handballtempel schreibe ich keinem Gast die Favoritenrolle zu. Wir haben eine junge Mannschaft mit guten Spielern, ohne überheblich zu sein, mit der Unterstützung unserer fantastischen Fans brauchen wir in eigener Halle vor niemandem Angst zu haben“, so Hasanefendic.

Der Trainerfuchs weiß natürlich nur zu gut, welch dickes Brett sein Team zu bohren hat. „Im Schnitt fast 33 Treffer, sechs Spiele ungeschlagen, das ist schon eine Hausmarke“, betont der Eisenacher Trainer mit Blick auf den Traditionsclub aus dem Ruhrpott, bei dem Jaron Siewert 2017 schon mit 23 Jahren das Traineramt übernahm.

Wie will Eisenach die Tormaschine der Liga stoppen, die ihre Tore aus dem Gegenstoß ebenso wie aus dem Positionsangriff erzielt? Hasanefendic beantwortet die Frage so: „Mit einer gut organisierten, verdichteten und aggressiven Abwehr. Die Torhüter könnten den Ausschlag geben.“ Getreu dem Motto, eine erfolgreiche Mannschaft nicht zu ändern, beabsichtigt der Eisenacher Coach, der Formation vom 29:24-Erfolg über Hamm das Vertrauen zu schenken.

Eisenach – Essen Sonnabend, 19.30 Uhr Werner-Aßmann-Halle

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